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Ute Stenek-Markowski zeigt "Eine Krankheit in Bildern" im LKH Feldkirch

Die Künstlerin "U-Markow" vor einem ihrer Bilder bei der Vernissage im LKH in Feldkirch.
Die Künstlerin "U-Markow" vor einem ihrer Bilder bei der Vernissage im LKH in Feldkirch. ©Bandi R. Koeck
Feldkirch. (BK) "Aus dem Gleichgewicht" nennt sich die aktuelle Ausstellung der Künstlerin Ute Stenek-Markowski, welche vor Kurzem im Foyer des Landeskrankenhauses eine tolle Vernissage erfuhr.
Eine Krankheit in Bildern von U-Markow

“U-Markow” ist das Pseudonym respektive der Künstlername der Malerin Ute Stenek-Markowski welche eine recht ungewöhnliche Bilderserie zeigt. “Nach einem plötzlichen Gleichgewichtsausfall (Neuritis Vestibularis, Anm.) sind diese Bilder entstanden” erklärt die Künstlerin, welche damit den Ärzten und ihrem Umfeld die Probleme und Gefühle aus Sicht einer Patientin erklären möchte.

Das Thema hat viele Besucher bewogen, der Einladung der Künstlerin zu folgen. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch vom LKH selbst: Chefarzt Prim. Dr. Wolfgang Elsäßer, Prim Dr. Felix Offner mit Gattin und Dr. Franz Böhler, Leiter der Strahlenabteilung. Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold gab sich genau so die Ehre wie der Ortsvorsteher von Tosters,  Manfred Himmer und Alt-Stadtrat Dr. Wolfgang Müller mit Gattin. Höchst interessant waren auch die Ausführungen von HNO-FA und Schwindelexperte Dr. Andreas Oberauer, der die Patientin in den vergangenen zwei Jahren medizinisch betreut hat, und der den anwesenden Gästen die plötzlich auftretende Krankheit mit all ihren Symptomen eindrucksvoll schilderte. “Statistisch gesehen betrifft diese doch relativ häufig auftretende Krankheit mehrheitlich Frauen im Alter zwischen 30 – 60 Jahren”, so Dr. Oberauer. “Der Patient ist völlig hilflos, und die Symptome sind wie im höchsten Maße seekrank und/oder sturzbetrunken. Leider gibt es keine Medikamente, die diese Krankheit besiegen kann. Erst die Zeit heilt die Wunden” sagte der Experte.

Es war die einhellige Meinung aller Besucher, dass es Ute Stenek mit ihrem künstlerischen Talent und perfektem Einfühlvermögen gelang, mit diesen Bildern ihre oftmals aufgetretene Hilflosigkeit, Angst, Unsicherheit, Traurigkeit und manchmal auch Hoffnungslosigkeit auszudrücken. Völlig neu für eine Ausstellung ist auch die Idee der zu jedem Bild gemachten, zusätzlichen Erklärungen. So versteht der Betrachter noch besser die Gefühle der Künstlerin.

Die Bilder können noch den ganzen Monat Mai im Foyer des LKH Feldkirch betrachtet werden.

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