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US-Teenager knackte Verschlüsselung

Ein 17-jähriger Computerfreak ärgert die Weltkonzerne Apple und AT&T: Er hat nach eigenen Angaben die Verschlüsselung geknackt, die das Mobiltelefon exklusiv an AT&T bindet.

Damit könne das iPhone künftig auch in anderen Netzen und im Ausland benutzt werden, erklärte George Hotz am Freitag der Nachrichtenagentur AP. „Das ist die große Sache“, sagte der Jugendliche in seinem Heimatort Glen Rock. Die Idee werden vermutlich auch Geschäftsleute nutzen und amerikanische iPhones an Apple-Fans in aller Welt verkaufen, wo die Telefone bisher nicht erhältlich sind. „Ich will nicht, dass Leute damit Geld machen“, erklärte der 17-Jährige.
Die notwendigen Schritte zur Entschlüsselung, die Hotz bereits am Mittwoch in seinem Blog veröffentlicht hatte, sind jedoch von Laien kaum zu meistern – sie verlangen mindestens zwei Stunden aufwendiges Programmieren. „Aber einfacher habe ich es nicht hinbekommen“, sagte Hotz. Vier andere Computerfreaks hätten ihm bei der Entschlüsselung geholfen. Zwei von ihnen seien Russen, die anderen seien vermutlich Amerikaner. Hotz sagt, er kenne sie nur unter ihrem Online-Namen.

Das iPhone kostet 499 Dollar (370 Euro) zuzüglich einem Zwei-Jahresvertrag bei At&T, der monatlich mit weiteren 60 Dollar (44 Euro) zu Buche schlägt. Das iPhone verbindet das Mobiltelefon mit einem Musikplayer, einer Kamera und einem Internet-Zugang. Bedient wird es vor allem über ein berührungssensitives Breitbild-Display. Praktisch alle Funktionen des Telefons blieben nach der Entschlüsselung erhalten, erklärte Hotz. In Deutschland soll das Handy gegen Ende des Jahres verkauft werden. Dabei ist offenbar noch nicht entschieden, welcher Mobilfunkanbieter als Partner auftreten wird, zuletzt war T-Mobile im Gespräch.

Hotz’ Blog: http://iphonejtag.blogspot.com/

 

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