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Urlaubsfahrt nach Absage für VEU Feldkirch und 150 Fans nach Mailand

©Luggi Knobel
Unglaublich! Das Meisterschaftsspiel der Alps Hockey League zwischen HC Mailand und VEU Feldkirch wurde abgesagt.

Was für ein Auftakt für die VEU Feldkirch. 278 Kilometer und drei Stunden und 30 Minuten sind es von Feldkirch in die Italienische Stadt Mailand. So geschehen am ersten Spieltag der Alps Hockey League zwischen Neueinsteiger HC Mailand und VEU Feldkirch. Das Meisterschaftsspiel musste von den Schiedsrichtern vor Ort abgesagt werden, die Eisaufbereitung war nicht fertiggestellt und die Fläche nicht für ein Spiel bereit. Jetzt fordert VEU Geschäftsführer Michael Lampert eine Strafverifizierung der Partie von 0:5. 150 Anhänger der VEU Feldkirch reisten wie die Mannschaft der Montfortstädter umsonst nach Mailand und wieder zurück. HC Mailand hat die VEU Feldkirch im Vorfeld der Begegnung nicht informiert, dass es Probleme geben könnte. So was hat es im Eishockeysport wohl schon lange nicht mehr gegeben.

Stellungnahme der VEU Feldkirch zur Spielabsage in Mailand

Das für Samstag, 15. September, Spielbeginn 19:00 Uhr, angesetzte AHL-Meisterschaftsspiel zwischen Hockey Milano Rossoblu und der VEU Feldkirch konnte nicht durchgeführt werden, weil das Schiedsrichterteam – absolut richtig – entschieden hat, dass die Eisfläche nicht bespielbar war und auch kurzfristig nicht bespielbar gemacht werden konnte. Die Ursache dafür war kein technischer Defekt oder eine sonstige Form höherer Gewalt, sondern die Folge, dass die Verantwortlichen in Mailand zu kurzfristig mit der Eisbereitung begonnen haben. Auch an der Bande wurden kurz vor dem geplanten Spielbeginn noch Reparaturarbeiten durchgeführt weil die Spielumrandung für ein regulär durchführbares Spiel nicht bereit war.

Aus diesen Gründen verlangt die VEU Feldkirch, die regelkonform spielbereit gewesen wäre, dass das Spiel zu ihren Gunsten strafverifiziert wird. Die Gründe für diese Haltung sind einerseits, dass es seitens der Verantwortlichen von Hockey Milano Rossoblu keinerlei Kontaktaufnahme gegeben hat, um eine Spielverlegung  zu ermöglichen. Die VEU Feldkirch wäre im Sinne der sportlichen Fairness zu jeder konstruktiven Lösung bereit gewesen, sogar zu einem kurzfristigen Tausch des Heimrechts, obwohl dieser einen massiven organisatorischen Aufwand und Einnahmenverlust für die VEU Feldkirch bedeutet hätte. Obwohl bereits vor Tagen absehbar gewesen sein musste, dass die Eisfläche bis zum Spieltermin niemals bespielbar werden würde, gab es keine Information an die VEU Feldkirch – auch nicht am Spieltag selbst, etwa vor Abfahrt oder während der Anreise. Es wurde den Verantwortlichen von Hockey Milano Rossoblu also bewusst in Kauf genommen, dass die VEU Feldkirch anreist, obwohl ein Spiel nicht möglich war. 

Einer Verlegung des Spiels auf Sonntag, 16. September, konnte die VEU Feldkirch nicht zustimmen, da dies einem Großteil der Spieler, die als Amateure neben dem Sport berufstätig sind oder eine Ausbildung absolvieren, aus beruflichen und/oder zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen wäre. Überdies gab es seitens des Reiseunternehmens keine Möglichkeit, den Bus länger als vereinbart zu nutzen.

Eine Neuaustragung verbunden mit einer neuerlichen Anreise nach Mailand wäre eine eindeutige sportliche Benachteiligung der VEU Feldkirch im Meisterschaftsbetrieb. Wie bereits in der letzten Saison aufgezeigt, stellt der dichte Terminplan sowie die teilweise sehr großen Reisedistanzen die Amateurvereine in der AHL vor große Herausforderungen.

Abgesehen von den sportlichen Aspekten kommt hinzu, dass aus Feldkirch ca. 80 Personen (davon rund 50 in einem vom Fanclub angemieteten Bus) nach Mailand gefahren sind. Auch diesen gegenüber war es unfair und in höchstem Maße unprofessionell, dass es im Vorfeld keinerlei Hinweis auf die Spielabsage gegeben hat, obwohl diese, wie bereits ausgeführt, absehbar war.

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