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Uraufführungen am Theater KOSMOS

Bregenz - Das Bregenzer Theater Kosmos wartet im heurigen Jahr mit gleich drei Uraufführungen auf.

Dazu zählen das Stück “Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin” von Marlene Streeruwitz, “Kreuzers Kinder” von Monika Helfer sowie eine Auftragsarbeit zu den sieben Todsünden, die namhafte Vorarlberger Schriftsteller wie Michael Köhlmeier, Verena Roßbacher oder Gabriele Bösch gemeinsam verfassten.

Den Anfang macht im März 2010 die Uraufführung des Streeruwitz-Stücks, das sich um eine Frauenfreundschaft dreht, die als “eine lange und freundliche Liebesgeschichte” beschrieben wird. Eine Frau erinnert sich an das Leben ihrer an einer Krankheit verstorbenen Freundin Lilli, die sich als erfolgreiche Geschäftsfrau mit desinteressiertem Mann, Kindern und Haushalt mit geheimen Geliebten traf. Ihre Freundin deckte ihr Tun, fungierte als Privatsekretärin, Stellvertreterreisende und am Ende als Sterbebegleiterin.

Die Uraufführung von “Die sieben Todsünden” ist für April 2010 angesetzt. Die Auftragsarbeit wurde bereits im Vorjahr an die Vorarlberger Autoren Gabriele Bösch (Hochmut), Monika Helfer (Zorn), Verena Roßbacher (Wollust), Michael Köhlmeier (Trägheit), Maximilian Lang (Völlerei), Wolfgang Mörth (Neid) und Andre Pilz (Geiz) vergeben, die sehr verschiedene Zugänge zum Thema erarbeiteten. Im Theater Kosmos werden die sieben Sündenfälle zu einem Theaterstück verwoben.

Vier Kinder finden ihre Eltern erschossen im Schlafzimmer. Das ist der dramatische Ausgangspunkt für “Kreuzers Kinder” von Monika Helfer; die Uraufführung wird im November 2010 stattfinden. Jedes Kind der Außenseiter-Familie hat seine eigene Version des Vorgefallenen, die Widersprüche häufen sich. Jahre später wird die Geschichte in drei Variationen erzählt, da der Fall nie aufgeklärt werden konnte.

Zuvor, im Oktober 2010, wird mit “Dirty Rich. Modderfocker der Dritte” eine Shakespeare-Adaption von “Richard III.” aus “Schlachten!” von Tom Lanoye und Luk Perceval aufgeführt. Im Zentrum steht Rich. Er kann sich als Bruder des neuen Königs nach dem Ende der Kriege mit dem Frieden nicht abfinden und beschließt, weiter zu töten und König zu werden. Schließlich steht er nach vielen Morden nur mehr sich selbst gegenüber.

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