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Upgrade für Gisinger Bücherwürmer

An der Hämmerlestraße und am Sebastianplatz befindet sich ein offener Bücherschrank.
An der Hämmerlestraße und am Sebastianplatz befindet sich ein offener Bücherschrank. ©Emir T. Uysal
Zwei neue offene Bücherschränke erweitern das Angebot.
Offener Bücherschrank in Gisingen

GISINGEN Offene Bücherschränke werden mittlerweile in vielen Ländern angeboten. Gisingen hat vor rund einem Monat gleich zwei neue Schränke erhalten. Am Quartier „Illufer“ an der Hämmerlestraße sowie an der Bushaltestelle Sebastianplatz kommen Leseratten voll auf ihre Kosten.

 

„Bücher-Sharing“

Ausgehend von der Idee des Bookcrossing in den 1990er Jahren geht es darum, den Austausch von Literatur zu unterstützen. Dabei wird auf eine paradoxe Situation reagiert.

Im Zeitalter der Informationsexplosion durch digitale Medien kann nämlich beobachtet werden, dass junge Menschen zunehmend Defizite in der Schreib- und Lesefähigkeit, besonders im Umgang mit anspruchsvolleren Texten, aufweisen. Offene Bücherschränke sollen im Zusammenspiel mit Öffentlichen Büchereien und Wissenschaftlichen Bibliotheken diesem Trend entgegenwirken. Das Konzept ist denkbar einfach: Man entnimmt ein Buch, stellt dafür eventuell ein anderes in den Schrank, legt vielleicht auch einen Kommentar oder Hinweis auf einem Zettel dazu. Ein besonderer Reiz besteht darin, sich vom Bücherschrank stets aufs Neue überraschen zu lassen. Vornehmliches Ziel ist es, Bücher im Umlauf zu halten und Menschen zum Lesen und zum Umgang mit Büchern zu animieren.

 

Pilotprojekt am Katzenturm

2012 wurde bei der Bushaltestelle am Katzenturm in Feldkirch ein offener Bücherschrank eingerichtet und wird seither erfolgreich betrieben. Das Projekt wurde von der Abteilung Kultur und Bildung, der Stadtbibliothek und den Büchereien Feldkirch initiiert und betreut. Aufgrund des nachhaltigen Erfolgs sollen nunmehr vier weitere Bücherschränke in den Fraktionen aufgestellt sowie der Bücherschrank am Katzenturm erneuert werden, um eine einheitliche und attraktive Präsentation nach außen zu gewährleisten. Die weiteren Standorte sollen so gewählt werden, dass die Bücherschränke von den Öffentlichen Büchereien sowie der Stadtbibliothek mitbetreut werden können. ETU

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