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Unter Verdacht der Vergewaltigung

Lochau - Im Fall der vermuteten Vergewaltigung einer 15-jährigen Bregenzerin werden in den nächsten Tagen die Spuren ausgewertet und an die Staatsanwaltschaft Feldkirch weitergeleitet.

Nach Abschluss der Ermittlungen wird dann entschieden, ob ­Anklage gegen den 25-jährigen Schwarzafrikaner erhoben wird. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Freitagabend eine 15-Jährige beim Pfarrheim Lochau vergewaltigt zu haben – die “VN” berich­teten exklusiv. Der Mann ­wurde kurz nach der Tat verhaftet und nach den Einvernahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Unterdessen meldete sich der Anwalt des Tatverdächtigen, German Bertsch, zu Wort. “Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe vehement. Er sagt aus, dass es keinen sexuellen Kontakt zu dem Mädchen gegeben hat”, so der Feldkircher Anwalt.

Bei dem 25-Jährigen handelt es sich um einen Asylbewerber. “Schon aus diesem Grund kann man bei meinem Mandanten nicht von Fluchtgefahr sprechen, er will nicht in sein Land zurück, Wiederholungsgefahr besteht auch nicht. Mein Mandant ist nicht vorbestraft”, schildert Bertsch. Die Eltern des 15-jährigen Mädchens begreifen nach wie vor nicht, dass der Mann nicht in Untersuchungshaft genommen wurde.

“Zu bestreiten, dass unsere Tochter vergewaltigt wurde, ist eine Frechheit. Sie ist sehr verstört und befindet sich in psychologischer Behandlung. Man scheint in dem Fall dem Täter mehr zu glauben als dem Opfer, das ist unfassbar.”

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