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Ungewisse Zukunft

Die Zukunft der Eishockeyliga und der VEU Feldkirch sind weiterhin offen. [13.3.2000]

Der VSV kann sich seit Sonntag auf die Finalserie in der Uniqa-Eishockey-Liga vorbereiten. Der KAC muss Überstunden machen, will aber am Dienstag mit Heimvorteil gegen den WEV alles klar machen.

Hinter den Kulissen herrscht der Uniqa-Eishockey-Liga herrscht derzeit mehr Spannung als auf dem Eis, denn die Zukunft der Liga und der VEU Feldkirch sind weiterhin offen.

Das Gastspiel des Meisters in der Vorarlberghalle könnte vor den 600 letzten treuen Fans schon die Schlussvorstellung der VEU Feldkirch gewesen sein. Probleme mit dem Finanzamt, das Steuerschulden in zweistelliger Millionenhöhe einfordert und gegen Funktionäre Voruntersuchungen eingeleitet hat, könnten den Todesstoß bedeuten. Als zweite Variante steht ein Konkurs mit nachfolgender Gründung eines neuen Vereins zur Debatte, allerdings ist kein neues Führungsteam auszumachen, das die Verantwortung übernehmen würde.

Auch beim WEV weiß man im Moment nicht ganz, wie es weiter geht. Zu klären ist wohl zunächst, wie sich die Liga überhaupt entwickelt. Ein Abspecken der vier Top-Klubs ist beschlossene Sache, das Ausmaß noch Gegenstand von Verhandlungen. Auch die Einbindung der Nationalliga oder einiger seiner Klubs wird heftig diskutiert. Wird in den nächsten Wochen kein Konsens gefunden, schreibt der Verband eine Meisterschaft aus. Wer sich bis zum Stichtag meldet, ist dabei.

Die Zukunft der internationalen Liga ist ebenfalls noch völlig offen. Die Italiener haben sich bereit erklärt, wieder einzusteigen, die Ungarn wollen sowieso wieder dabei sein, den Slowenen werde man einige Forderungen stellen, erklärte Verbandspräsident Dieter Kalt.

(Bild: APA)

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