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Ungarn: Pegel sinken

Nachdem die Flutwelle der Donau in Ungarn in der Nacht auf Montag einen Höchststand von 8,49 Meter erreicht hat, sinkt der Pegel wieder.

Um 7.00 Uhr lag er bei 8,44 Meter. Wie der Sprecher des Katastrophenschutzes, Tibor Dobson, am Montag im Rundfunk erklärte, sind 26.600 Helfer im Einsatz, knapp 2.000 Menschen wurden evakuiert. Die große Solidarität der Bevölkerung habe in großem Maße zum Erfolg der Schutzmaßnahmen beigetragen. Eine Entwarnung an der Oberen Donau gebe es angesichts der aufgeweichten Dämme aber nicht.

In Budapest wird noch immer an der Uferzone „Romai part“, auf der Margareteninsel sowie im Stadtteil Budafok hart gegen die Flut gekämpft. Bedeutend fiel der Pegel bei Komarom (59 cm), und Esztergom (22 cm). Der Ort Kisoroszi ist nach wie vor vom Hochwasser eingeschlossen und wird per Helikopter oder Boot versorgt. 20 Gebäude stehen hier bis zu 100 cm unter Wasser. Viele freiwillige Helfer ziehen mit der Flutwelle an den Mittellauf der Donau, um auch dort Unterstützung zu leisten. Nun bereitet sich der Donauabschnitt südlich von Budapest auf die Flutwelle vor. Wie betont, sei das Atomkraftwerk in Paks nicht in Gefahr.

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