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Unfall in Vorarlberg: „Wie durch ein Wunder überlebt“

Daniel Schweighofer hatte Glück im Unglück.
Daniel Schweighofer hatte Glück im Unglück. ©VOL.AT / Rebekka Madlener
Am 1. Weihnachtstag stürzte Daniel Schweighofer (30) mit seinem PKW in Egg 15 Meter ins Bachbett – Promillestand: 0,0. WANN & WO besuchte den Rauch-Barchef in Feldkirch.
Horror-Unfall in Egg
Bilder vom Unfall-Ort
Bilder vom Unfall-Ort II.

Seit vergangenen Weihnachten feiert Daniel Schweighofer einen zweiten Geburtstag. Nahezu unverletzt überlebte er einen schrecklichen Autounfall. „Ich muss gestehen, dass ich nicht mehr viel vom Unfallhergang weiß. Nach meiner Schicht im Rauch fuhr ich morgens für eine Wohnungsübergabe in den Bregenzerwald. Ich glaube, dass ich auf der Fahrbahn einem Tier ausgewichen bin. Das ist aber die letzte Erinnerung, die ich noch habe“, erzählt der 30-Jährige gegenüber WANN & WO. Nach dem Ausweichmanöver durchbrach der Gastronom das Geländer, stürzte rund 15 Meter ab und kam mit seinem Auto im Bachbett zum Stillstand. „Irgendwie habe ich es aus dem völlig zerstörten Wrack geschafft, und kroch die Böschung bis zur Straße wieder hoch. Ich lag dann am Fahrbahnrand bis mich eine Frau fand, die daraufhin die Rettung alarmierte“, führt Daniel fort. Der ÖAMTC-Rettungshubschrauber flog den Verletzten dann ins LKH Feldkirch. Nach der ersten Untersuchung konnten die Ärzte kaum glauben, was sich ihnen auf den Röntgenaufnahmen zeigte. „Ein gebrochener Wirbel, ein Riss in meinem Becken, Prellungen, ein Bändereinriss und ein paar blaue Flecken – wie durch ein Wunder habe ich überlebt und bin mit dem Schrecken davon gekommen“, versichert Daniel gegenüber WANN & WO.

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0,0 Promille

Außerdem erwähnt er: „Als Barkeeper möchte ich betonen, dass ich keinen Alkohol getrunken hatte. Das hat mir wahrscheinlich auch in gewisser Weise das Leben gerettet, da ich sonst die Böschung nicht mehr hoch gekommen wäre.“ Nach wenigen Tagen konnte Daniel das Krankenhaus verlassen, momentan trägt er ein Dreipunkt-Mieder, das seine Wirbelsäule stabilisiert und die Heilung beschleunigen soll. Der Unfallwagen befindet sich beim ÖAMTC. Als seine Schwester den Golf begutachtete, meinte der Automobil-Club-Mitarbeiter, dass kein weiterer Insasse des Wagens überlebt und der Lenker unglaubliches Glück gehabt hätte. Durch den Aufprall wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug geschleudert, sämtliche Sicherheitsfunktionen des Volkswagens retteten Daniel aber das Leben. „Glücklicherweise hat mein Snowboard keinen Kratzer abgekommen“, kann der passionierte Wintersportler bereits wieder schmunzeln.

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Schreckliche Träume

Völlig unbeschadet ist der 30-Jährige aber nicht geblieben: „Ich habe zwar keine direkte Erinnerung an den Unfall. Trotzdem verfolgen mich die Ereignisse in der Nacht, besonders in meinen Träumen. Dann erwache ich schweißgebadet und durchlebe die Situation erneut“, schließt der Szene-Gastronom. In den nächsten Wochen erwarten den Verunfallten eine intensive Reha-Therapie sowie psychologische Betreuung. Mittels WANN & WO möchte sich Daniel aber noch für die hervorragende Arbeit sämtlicher Rettungskräfte und beim Krankenhaus-Personal bedanken: „Außerdem weiß ich bis heute nicht genau, wer mich damals auf der Straße gefunden und die Rettungskräfte alarmiert hat. Bitte melden Sie sich bei WANN & WO (siehe E-Mail-Adresse in der Autorenzeile), ich möchte mich noch persönlich bedanken!“

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