Umstieg aufs Rad: 150 Fahrrad-Finanzierungen für Ölz-Mitarbeiter

"Jobrad"-Aktion vereint Klimaschutz- und Gesundheits-Aspekte.
"Jobrad"-Aktion vereint Klimaschutz- und Gesundheits-Aspekte. ©Ölz
Ölz der Meisterbäcker hat in diesem Jahr eine "Jobrad"-Aktion für seine MitarbeiterInnen erfolgreich umgesetzt: Das Vorarlberger Familienunternehmen fördert auf diese Weise die Gesundheit der Mitarbeitenden und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz.

Rund 150 MitarbeiterInnen aus ganz Österreich – davon über 100 in Vorarlberg – haben heuer die Gelegenheit genutzt und sich ein neues Fahrrad, zumeist ein E-Bike, angeschafft. Mit einem Zuschuss von 300 Euro pro Fahrrad sowie einer attraktiven Finanzierungshilfe wird der Kauf eines neuen Fahrrads durch Ölz der Meisterbäcker finanziell unterstützt.

"Wenn unsere MitarbeiterInnen vermehrt das Fahrrad als Alternative zum Auto nutzen, um zur Arbeit zu kommen, unterstützt dies die persönliche Gesundheit – körperlich wie mental – und spart zudem CO2 ein", erläutert Mag. Florian Ölz, Geschäftsführer der Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH, die Beweggründe der Ölz Jobrad-Aktion, an der sich 150 Mitarbeitende in ganz Österreich beteiligten und ergänzt: "Wir wollen bewusst Anreize zur Gesundheitsförderung schaffen – auf dem Weg zur Arbeit, am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit. Gleichzeitig möchten wir als Leitbetrieb damit ein Zeichen für eine umweltschonende Mobilität setzen. So können wir weitere Unternehmen zur Teilnahme an der Aktion motivieren, denn die Klimakrise meistern wir nur gemeinsam." Nach dem Erfolg heuer wird die Ölz Jobrad-Aktion im kommenden Jahr erneut durchgeführt.

45.000 Euro investiert

150 der österreichweit rund 950 Ölz MitarbeiterInnen haben sich ein neues Fahrrad zugelegt, rund 140 davon E-Bikes. Die Teilnehmenden haben von Ölz der Meisterbäcker einen Zuschuss zu ihrem neuen Rad erhalten und können den Restbetrag monatlich zinsfrei direkt über ihr Gehalt finanzieren. Zudem wurden mit der Aktion ausgewählte Radhändler in ganz Österreich unterstützt. "Die Teilnehmerzahlen sind insgesamt sehr erfreulich. Die Maßnahme spricht alle quer durch das Unternehmen an, BäckerInnen, TeigmischerInnen oder etwa VersandmitarbeiterInnen, ebenso die Mitarbeitenden in der Verwaltung. Besonders freut mich, dass mit über 100 neuen Bikes der Produktionsbereich sehr gut vertreten ist. Außerdem sind rund 95 Prozent der neu angeschafften Fahrräder E-Bikes. MitarbeiterInnen, die sich ein E-Bike sonst nicht leisten würden, haben diese Aktion offensichtlich sehr gut genutzt", so Florian Ölz zu den Details.

Mit dem Rad zur Arbeit

Darüber hinaus fördert die Aktion "Jobrad" den Teamgedanken, wie unterschiedliche, selbstständig gebildete Initiativen zeigen: beispielsweise gemeinsame "Ölz-Radlergruppen" oder die vermehrte Teilnahme an "Österreich radelt" bzw. an "Radius", der Hauptaktion im Rahmen von "Vorarlberg radelt". Sehr zufrieden mit seiner Entscheidung für ein neues "Jobrad" zeigt sich Martin Hämmerle, Abteilungsleiter der Produktionslinie 7 und seit über 30 Jahren bei Ölz der Meisterbäcker in Dornbirn: "Ich nutze das Rad für meinen Weg zur Arbeit, so oft es geht. Aber auch privat radle ich jetzt viel mehr als früher, zum Beispiel am Wochenende mit einer Runde von Fahrradfreunden. Neben dem positiven Umweltgedanken motiviert mich der Ansatz, etwas für meine Fitness zu tun."

Umfrage im Vorfeld der Aktion

Im Vorfeld der Jobrad-Aktion und zur besseren Einschätzung der Bedürfnisse führte Ölz der Meisterbäcker im heurigen Frühjahr eine MitarbeiterInnen-Befragung durch. Diese belegt, dass rund ein Drittel der Umfrage-TeilnehmerInnen regelmäßig bis ganzjährig mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen.

Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen

Für Ölz der Meisterbäcker ist eine gelebte Nachhaltigkeit von großer Bedeutung – aus ganzheitlicher Sicht und somit im gesamten unternehmerischen Alltag. Neben der Jobrad-Aktion werden viele weitere Maßnahmen zur Förderung der Umwelt sowie Aktivitäten zur Bewältigung der Klimakrise unternommen. Ölz der Meisterbäcker ist beispielsweise mehrfach als "klimaaktiv"-Partner ausgezeichnet und assoziierter klimaaktiv pakt2030 Partner. Zuletzt erhielt der Familienbetrieb die Auszeichnung für ein Nachhaltigkeitskonzept zur Wärmerückgewinnung. Hier wird die Backwärme doppelt genutzt: einerseits zum Backen und andererseits als Energiequelle für das Unternehmen.

(Red.)

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