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„Überwiegend heiter bis wolkig“

„… überwiegend heiter bis wolkig“ - Sepp Gröflers Kurzgeschichten aus dem Leben sind in Buchform erschienen.
„… überwiegend heiter bis wolkig“ - Sepp Gröflers Kurzgeschichten aus dem Leben sind in Buchform erschienen. ©Edith Hämmerle
 Die Geschichten in Sepp Gröflers Neuerscheinung schlagen Wetterkapriolen.
"Überwiegend heiter bis wolkig"

 

Dornbirn. Die großen Geschichten der Menschen spielen sich im Kleinen ab. Im Dorf, bei der Arbeit, in den Beziehungen, beim Einkaufen, oder auf dem Heimweg. Nicht jeder hält diese Geschichten in einem Buch fest, nicht jeder veröffentlicht sie. Sepp Gröfler hat es getan. Viele haben mit dem Salzburger, der bereits seit 1985 in Dornbirn lebt, Bekanntschaft geschlossen, sei es beim Einkaufen, bei einem festlichen Anlass, oder vielleicht am Telefon. Sepp Gröfler ist über zwei Jahrzehnte Leiter der Vorarlberger Telefonseelsorge und tritt im Rahmen dieser sozialen Institution vermehrt an die Öffentlichkeit. Nebenbei schlüpft er gerne in die Rolle als Schauspieler, als Kabarettist oder Humorist. Seinen Humor hat er während des ersten Lockdowns im Frühjahr zusammengekratzt, kurzerhand in die Lücke durch die plötzlich entstandene Freizeit gefüllt, um die Kurzgeschichten auf Papier zu bringen.
„Sie erzählen mein Werden, Vergehen und Sterben und malen mich hinein in die Gesellschaft, so wie ich bin, oder wie ich auch sein könnte, sie sind sehr persönlich“, verrät der dreifache Familienvater vorweg. „21 sind es geworden“, erwähnt er und schmunzelt dabei. Die Zahl 21 kommt öfters in seinem Leben vor. Für 2021 war auch die Veröffentlichung des Buches vorgesehen. Doch es kam früher heraus. Mit einem Buch sei es wie bei einer Schwangerschaft, manchmal komme das Kind früher als erwartet, ergänzt er mit einer Prise Ironie. Seine Frau Margarethe, eine waschechte Bregenzerwälderin, ihr zuliebe kam er nach Vorarlberg, ihr zuliebe wurde er sesshaft, bleibt im Innenteil nicht unerwähnt, wie auch Tochter Lisa und die beiden Söhne Felix und Paul. Dabei würzt er so manche Textpassage mit der einen oder anderen Indiskretion. Gut gewürzt, auch etwas versalzen, entstand die Geschichte über ein italienisches Nudelgericht, als er sich selbst einmal an den Herd stellte.

Aus Kindheitstagen

Der Neo-Dornbirner denkt noch weiter zurück, er bedankt sich bei seinen Eltern, den Wirtsleuten Loisi und Eduard Gröfler, die ihn in großer Freiheit aufwachsen ließen, seine Fantasie genährt haben, und ihn neugierig auf das Leben machten. Sein Vater, mit seinem unvergleichlichen Lachen, hat ihm auch die Geschichte vom „Ofensetzer“ erzählt. Seinem Mentor, dem Schauspieler Wolfram Berger, verdanke er die Veröffentlichung der Geschichten. Dieser meinte, es sei zwar kein Shakespeare, Dante oder Valentin, der da schreibt, aber die Geschichten würden ihm trotzdem gut gefallen. Mit einem kurzen „Scheiß di nix“, gab er den entscheidenden Anstoß zur Umsetzung in die Tat. Gröflers Erstlingswerk in dieser Art wurde durch die Illustrationen von Sophie Thelen aufgewertet. Mit der jungen Künstlerin, dem Grafiker Kurt Dornig und dem Autor, hat sich ein sehr kreatives Trio gefunden. „Ich bin die Erzählung meiner Geschichten“, führt der inzwischen 59-jährige Autor weiter aus, erlebbar als Akteur in Hauptrollen, manchmal in Nebenrollen. Das Buch ist erhältlich über die Homepage www.beff.at, oder per E-Mail: office@beff.at (EH)

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