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Überstunden brachte für den EHC Lustenau den Heimsieg

©Stiplovsek
Die erwartet schwere Aufgabe hatte der EHC Lustenau gegen die Vienna Silver Caps zu lösen.

Die junge Truppe aus Wien brachte Lustenau an den Rand einer Niederlage, doch schlussendlich konnte der EHC das Spiel mit 3:2 nach Penalty-Schießen für sich entscheiden. Über 65 Minuten war es ein Spiel auf Messers Schneide, doch am Schluss konnte sich das Heimteam durchsetzen und weitere zwei Punkte auf dem Konto verbuchen.

Von Beginn an entwickelte sich in der Rheinhalle Lustenau eine rassige Partie zwischen dem Gastgeber und den Gästen aus Wien. Den ersten Hochkaräter in dieser Partie konnte das Heimteam aus Lustenau für sich verbuchen. Nach einem Steilpass lief Mark Hurtubise alleine auf den Wiener Torhüter zu, konnte diesen umspielen aber brachte die Scheibe nicht im Gehäuse unter. Einige Minuten später machte es David König besser. Nach Vorlage von Jordan Pfennich und Dominic Haberl versenkte König den Puck in der 19. Minute erstmals im Gehäuse der Wiener. Mit diesem knappen Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.

Wie schon im ersten Drittel ging es rassig zur Sache. Eine Unstimmigkeit zwischen Lustenaus Chris D’Alvise und Wiens Armin Preiser wurde auf dem Eis mit den Fäusten bereinigt. Dies brachte beiden Spielern eine 5-Minuten Strafe ein. Dann wurde auch wieder Eishockey gespielt und beide Teams gingen offensiv in den weiteren Verlauf des zweiten Drittels. Richtig spannend wurde es in der 36. Minute. Lustenau agierte in Unterzahl, kam jedoch durch David Slivnik zu einer Top-Möglichkeit. Der Schuss des Verteidigers ging jedoch nur an das Torgehäuse. Im Gegenzug waren die Wiener Erfolgreich und konnten durch Markus Hermanstad den Ausgleichstreffer erzielen. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Dabei hatten die Wiener den besseren Start und gingen durch einen schön heraus gespielten Konter bereits nach 43 gespielten Sekunden mit 2:1 in Führung. Trotz intensiver Bemühungen der Lustenau sollte dieser Vorsprung für die Wiener noch lange halten. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Verteidigungsdrittel der Wiener. Gestärkt durch einen starken Torhüter und einer tief stehenden Verteidigung machten es die Caps den Lustenauern sehr schwer, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Rund vier Minuten vor Spielende konnte Lustenau mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren. Vor dieser Überzahl-Situation nahm Lustenaus Trainer Christian Weber ein Time-Out, um die Cracks nochmals zu instruieren. Diese Unterbrechung zeigte Wirkung, denn rund drei Minuten vor Spielende konnte David Slivnik aus einem Gestocher heraus den verdienten Ausgleichstreffer erzielen. Trotz mehrerer Möglichkeiten auf beiden Seiten änderte sich nichts mehr am Ergebnis und so ging es in die Overtime.

Auch in dieser 5-Minütigen Verlängerung konnten beide Teams trotz zahlreicher Möglichkeiten keinen weiteren Treffer erzielen und so musste das Penalty-Schießen entscheiden. Dabei hatte Lustenau das bessere Ende für sich und konnte nach den Toren von Chris D’Alvise und Mark Hurtubise den 3:2 Sieg für Lustenau sicherstellen.

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals 3:2 n.P. (1:0 / 0:1 / 1:1)

Torschützen EHC Lustenau: David König (19. Min.), David Slivnik (57. Min.) – Penalty: Chris D’Alvise, Mark Hurtubise

Torschützen Vienna Silver Caps: Markus Hermanstad (36. Min.), Henrik Neubauer (41. Min.) – Penalty: Henrik Neubauer

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