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Über Punk und Pädagogik

Kuratorin Christine Lederer, Archivar Rainer Graber und Projektleiterin Susanne Sparr im Graf Hugo.
Kuratorin Christine Lederer, Archivar Rainer Graber und Projektleiterin Susanne Sparr im Graf Hugo. ©Emir T. Uysal
Die altehrwürdigen Gemäuer vom Graf Hugo dient ein letztes Mal als Kunstschauraum.
Ausstellung 45 Jahre Graf Hugo

FELDKIRCH Das Feldkircher Jugendhaus Graf Hugo schließt Ende dieses Jahres seine Pforten am jetzigen Standort. Im Angesicht dessen findet eine Ausstellung, die die beeindruckenden Geschichten des Hauses noch einmal präsentiert. Zum Abschluss der 45-jährigen Geschichte als ältestes Jugendhaus Vorarlbergs wurde eine große Ausstellung auf die Beine gestellt, um die Epochen und den Wandel der Zeit in diesem Gebäude Revue passieren zu lassen. Unter dem Titel “45 Jahre Graf Hugo – Punk und Pädagogik” wurde die interessante, turbulente und eindrucksvolle Geschichte des Hauses präsentiert. „Mittels Interviews von Zeitzeug wurde die Geschichte des Hauses eingehend aufgearbeitet“, erzählt Projektleiterin Susanne Sparr (OJA Feldkirch). „Es wurden Artefakte aus alten Zeiten gesucht, Erzählungen gesammelt und die facettenreichen Inhalte der Jugendarbeit behandelt.“ Auch die Kellerkultur, als souveränes Kulturgut Feldkirchs, werde nochmal eingehend beleuchtet.

 

Vernissage im Graf Hugo

Vergangenen Freitag wurde dann gespannt zur Vernissage geladen. Durch eine selbstgebaute „Zeitmaschine“ passiert, war auf der rechten Seite des Stiegenhauses der Kaufvertrag des heutigen Graf Hugo 1915 zu sehen. Verkauft wurde das Gebäude an die Stadt Feldkirch zum Zwecke eines Waisenhauses. Später wurde daraus eine Landwirtschaftsschule. Das „Graf Hugo“ hatte seinen Beginn im Graf-Hugo-Wurgang. In dieser Straße mietete eine Jugendgruppe das ehemalige Gasthaus Krone. Mitgründer Ulrich Herburger und Klaus Schöch. Die Zeitreise ging im Keller mit einem einleitenden Fachgespräch zum Thema „Punk & Pädagogik – Jugendarbeit damals und heute“ unter der Moderation von Martina Eisendle weiter. Aufbauend auf den verschiedenen Erfahrungen und Überzeugungen der Sprecher wurden die Ansätze und Methoden der Jugendarbeit betrachtet und diskutiert. Anschließend wurde die Ausstellung durch Geschäftsführerin Monika Valentin und Stadträtin Ingrid Scharf eröffnet. In der ersten Führung werden Kuratorin Christine Lederer sowie das Ausstellungsteam des Graf Hugos die Gäste durch die Ausstellung leiten. Abgerundet wird das Programm durch das Theaterstück „Gohmr Hugo, bro!“, welches durch die Jugendlichen des Graf Hugos aufgeführt wurde.

 

Theaterstück auch zur Finnisage

Während der Ausstellungszeit bis 9. 12. ist das Haus für alle Interessierten jeweils donnerstags 12 bis 16 Uhr, freitags und samstags 16 bis 20 Uhr geöffnet. Es finden auch weiterhin interessante Veranstaltungen statt: unter anderem das „Speak-Dating“, bei dem über „Jung sein damals und heute“ gesprochen wird, eine Besichtigung des zukünftigen Jugendhauses sowie Führungen mit Zeitzeugen und Mitarbeitern. Zur Finissage am 9. Dezember wird ein Graf-Hugo-Flohmarkt veranstaltet, bei dem Erinnerungsstücke zu einer freien Spende mitgenommen werden können und ein letztes Mal auf die eindrucksvolle Zeit in diesem Haus angestoßen werden kann. Auch hier wird das Theaterstück der Jugendlichen nochmal aufgeführt. Das Programm sowie weitere Infos auf www.ojaf.at. Führungen für Gruppen oder Schulklassen können bei susanne@ojaf.at angefragt werden. ETU

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