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Über den Mehrwert Menschlichkeit

Das Palliativ Team mit Heimleitung Wolfgang Purtscher
Das Palliativ Team mit Heimleitung Wolfgang Purtscher ©Wolfgang Purtscher
Bürs. Team von Sozialzentrum Bürs präsentierte Projekt zum Thema „Hospiz“.

Sehr berührend und authentisch gestaltete sich die kürzlich stattgefundene Abendveranstaltung im Sozialzentrum Bürs, die ganz den Themen „Hospitzkultur und Palliative Care“ gewidmet war.

Menschenwürde und Pflege gehören zusammen. Besonders in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen ist die Sorgsamkeit und Einfühlsamkeit von Pflegepersonal und Angehörigen für die betroffenen Frauen und Männer überaus kostbar. Nur so erleben sie diese Zeit nicht in Einsamkeit, sondern fühlen sich an der Hand genommen und getragen. Durch gesellschaftliche Veränderungen sind Pflegeheime immer stärker dieser Herausforderung ausgesetzt. Die Verweildauer der Bewohner wird kürzer; manchmal sind es nur wenige Tage, die ein sterbender Mensch im Haus verbringt, weil die Pflege im Krankenhaus oder auch im Kreis der Familie nicht mehr entsprechend geleistet werden kann.

„Aufgrund dieser Entwicklung hat sich ein Team aus unserem Haus auf den Weg gemacht und einen Prozess ausgearbeitet, der eine möglichst hochwertige Hospizkultur für unser Haus gewährleistet“, zeigt sich Heim- und Pflegedienstleiter Wolfgang Purtscher von der Arbeit des Teams beeindruckt.

Optimale Organisation

Im Herbst 2014 begann demnach eine Gruppe von fünf Mitarbeitern des Sozialzentrums Bürs rund um Projektleiter Gernot Ender die Prozesse im palliativen Bereich genauer unter die Lupe zu nehmen, zu evaluieren und zu optimieren. Im Zuge des Projekts entwickelte sich auch hausintern eine größere Achtsamkeit; Mitarbeiterinnen aus dem Pflegebereich wurden in der palliativen Geriatrie geschult und Personal des Sozialzentrums verstärkt in den Bereich Hospizkultur involviert. Für die Bewohner und deren Angehörige wurden ein Handbuch zur Pflege, Patientenverfügungen und eine Broschüre rund um die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen aufgelegt. So lag der Nutzen des zweijährigen Projekts nicht alleine beim durchführenden Team. Vielmehr bedeutet es für das gesamte Haus, vor allem aber für alle betroffenen Familien einen unbezahlbaren Mehrwert.

Abschlussveranstaltung

Präsentiert wurden die erarbeiteten Inhalte nun im Rahmen einer wunderbaren Abendveranstaltung, moderiert von Rita Sutterlüty und musikalisch begleitet von David Fasching . Berührende Filmaufnahmen mit Interviews verschiedenster Frauen und Männer über Gedanken und Wünsche zu ihrem Lebensabend, ein Beitrag über den Abschied einer Tochter von ihrer sterbenden Mutter und ein kurzer Sketch zeigten eindrucksvoll die vielen Aspekte rund um Hospiz und Palliative Care.

Dabei wurden den Gästen des Abends seltene Einblicke geschenkt. Unter ihnen weilten unter anderem Pfarrer Rudi Siegl , Bürgermeister Georg Bucher , Reinhard Bacher (Sozialreferent Bürs) sowie die Mediziner Josef Egger und Klaus Lattner. Besonders beeindruckt von dem abwechslungsreichen Abendprogramm zeigten sich auch Karl Bitschnau (Leiter Hospitz Vorarlberg) und Doris Beck (Koordinatorin Hospiz Oberland) sowie die Bewohner des Hauses und deren Angehörige. (Text Catherine Muther, cm)

 

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