Über 6.000 Dosen wurden am Wochenende verimpft

Landesrätin Rüscher (l.) und Landeshauptmann Wallner (m. hinten) beim Start der Impfungen in der Impfstraße im Messequartier Dornbirn am Freitag den 8. Jänner.
Landesrätin Rüscher (l.) und Landeshauptmann Wallner (m. hinten) beim Start der Impfungen in der Impfstraße im Messequartier Dornbirn am Freitag den 8. Jänner. ©VOL.AT/Mayer
Das Land Vorarlberg meldet, dass bereits mehr als 6.000 Dosen an diesem Wochenende in Vorarlberg verimpft werden konnten.
Das ist Vorarlbergs Impfstraße
Pflegeheime im Jänner durchgeimpft

Das erste großangelegte Impf-Wochenende für das Vorarlberger Gesundheitspersonal lief laut Land erfolgreich ab. Mehr als 6.000 Impfdosen wurden verimpft, informieren Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher. Darüber hinaus wird bereits kommende Woche in den Pflegeheimen weiter geimpft werden und auch die Vorbereitungen für eine Impfaktion für über 80-Jährige intensiv vorangetrieben werden.

Wallner zieht vorläufige Bilanz

An diesem Wochenende wurden nach einer vorläufigen Bilanz insgesamt rund 6.000 Impfdosen verimpft. 3.002 Dosen (Stand 16.30 Uhr) in der Impfstraße im Messequartier Dornbirn und 3.050 Dosen in den Spitälern vor Ort. "Die große Nachfrage nach der Covid-Impfung ist sehr erfreulich. Die Mitwirkung des Gesundheitspersonals ist ein wichtiger Schritt für die Bekämpfung der Pandemie", verdeutlicht Landeshauptmann Wallner.

"Durch die Impfungen im Gesundheitsbereich wird eine wichtige Bevölkerungsgruppe gegen das Virus geschützt", zeigte sich auch Landesrätin Rüscher zufrieden. In der Impfstraße wurde Gesundheitspersonal in Spitälern und Arztordinationen, Mitarbeitende aus Pflegeheime  und Behinderteneinrichtungen sowie Rot-Kreuz-Mitarbeitende geimpft.

Nach den ersten Impfungen in Pflegeheimen habe man nun auch gute Erfahrungen mit der ersten Impfstraße machen können. Insgesamt wurden damit bis dato 6.577 Covid-19-Impfungen (Stand: 10.01.2021, 16.30 Uhr) in Vorarlberg durchgeführt.

Hälfte der Spitalsmitarbeitenden geimpft

"Bis Sonntagabend werden wir 3.050 Impfdosen – dank der schnellen und professionellen Organisation der Impflogistik der KHBG und des besonderen Teamgeistes in allen Spitälern – verimpft haben", erklären Gerald Fleisch und Peter Fraunberger. Somit wird mehr als die Hälfte aller Spitalsmitarbeitenden (5.900) aus allen fünf Landeskrankenhäusern und dem Krankenhaus Dornbirn im Zeitraum von Donnerstagnachmittag bis Sonntagabend geimpft sein. "Der Zuspruch ist erfreulicherweise sehr hoch", so Fleisch und Fraunberger. "Wir bedanken uns für die enorm hohe Bereitschaft unserer Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen. Das zeugt von einem hohen Verantwortungsbewusstsein auf allen Ebenen."

Dank für Einsatz

Landeshauptmann Markus Wallner und Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bedankten sich gleichzeitig bei den Ärztinnen und Ärzte, den Mitarbeitenden aus den Spitälern, dem diplomierten Krankenpflegepersonal und den Rot-Kreuz-Mitarbeitenden für Ihr Mitwirken und ihre Unterstützung. "Dank der guten und raschen Zusammenarbeit des Roten Kreuzes, den Spitälern und der Ärztekammer konnte schnell und sicher geimpft werden", so Landeshauptmann Markus Wallner.

Impfungen werden fortgesetzt

In den Pflegeheimen werden die Impfungen nächste Woche mit Hochdruck weiter fortgesetzt. Alle Heime haben bereits Termine für Impfungen noch im Laufe des Monats Jänner. „Aufklärungen und Anmeldungen laufen auf Hochtouren, sobald der Impfstoff nächste Woche da ist, wird weiter geimpft“, so Wallner. Die nächste Gruppe sind dann die über 85-jährigen Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, kündigte der Landeshauptmann an.

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(VLK)

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