Über 1.000 Gäste waren nachts im Museum

Auch das Jüdische Museum beteiligte sich an der 19. „Langen Nacht der Museen“.
Auch das Jüdische Museum beteiligte sich an der 19. „Langen Nacht der Museen“. ©TF
Hohenems. Österreichweit wurden bei der 19. „Langen Nacht der Museen“ knapp 396.000 Besucher gezählt. Die insgesamt 89 Museen, Galerien und Kultureinrichtungen, die sich in Vorarlberg, im Fürstentum Liechtenstein, in der Schweiz und in Lindau an dieser Aktion beteiligten, wurden von 22.
Über 1.000 Interessierte genossen die „lange Nacht“ in Hohenems

229 Gästen besucht.

 

In Hohenems nutzten am vergangenen Samstagabend 1045 große und kleine kulturinteressierte Nachtschwärmer die lange Museumsnacht, um sich ein Bild vom Jüdischen Museum, vom Mühlenmuseum Stoffels Säge-Mühle, vom Alte-Zeiten-Museum und vom Museum auf Zeit zu machen. In diesem kleinen, vom Kulturkreis Hohenems geführten Museum in der Marktstraße 26 herrschte zeitweise dichtes Gedränge, interessierten sich doch rund 120 Besucher für das im Maßstab 1 : 50 angefertigte Modell der Burg Alt-Ems, für die historischen Einblicke in die Vergangenheit der alten Grafschaft, die verschiedenen Porträts der früheren Burgbewohner sowie die Familiengeschichte der Grafen von Hohenems.

 

Mit knapp über 200 Gästen war auch das Alte-Zeiten-Museum sehr gut besucht. Dort bot in dem 2013 bis 2016 restaurierten Haus aus dem Jahre 1602 die aktuelle Ausstellung Einblicke in das Leben um 1600 – in das Alltagsleben, aber auch in Zeiten der Not mit Pest, Kriegshandwerk und Hexenwahn. Dazu gab es Kleinigkeiten zu essen und zu trinken, ebenso wie in dem gleich in der Nähe gelegenen Mühlenmuseum, wo es frisch gebackene Brötchen zu verköstigen gab.

 

Ing. Bernd Amann erklärte bei fünf Führungen ebenfalls rund 200 Besuchern die Funktionsweise historischer und moderner Mühlen und Müllereimaschinen und erzählte alles rund ums Getreide und seine Verarbeitung. Abgeschlossen wurden die Führungen in Stoffels Säge-Mühle jeweils mit der Vorführung des Films „Vom Korn zum Brot“. 527 Nachtschwärmer zählte man im Jüdischen Museum, wo insgesamt 15 Kurzführungen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung „Sag Schibbolet!“ angeboten wurden.

Die jüngeren Museumsbesucher sollten mittels einer Rätsel-Rallye das Lösungswort „alles koscher“ finden. Anschließend erfuhren sie mehr über die jüdischen Speisegesetze und ihren Namen mit Hilfe von Schablonen in hebräischer Schrift schreiben. Lieder, Songs, Chansons mit dem Trio „Pastis“ (Nina Fleisch, Paul Winter und Bernd Konzett) rundeten die „lange Nacht“ im Jüdischen Museum musikalisch ab.

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