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Überflutungen nach heftigem Gewitter

Ausläufer der Gewitterfront aus Bayern haben am Dienstagabend im Bezirk Schärding erneut für Überflutungen gesorgt. Besonders heikel war die Situation im Krankenhaus.

Wie das ORF-Radio Oberösterreich berichtete, wurden im Stadtzentrum einige Keller, Straßen und Unterführungen unter Wasser gesetzt. Besonders heikel war die Situation im Schärdinger Landeskrankenhaus, wo laut ORF-Bericht medizinische Geräte vom Wasser bedroht wurden.

Der Feuerwehr gelang es aber, den Keller abzupumpen. Überflutungen gab es auch in den Orten Breitbrunn und Wilhering (Bezirk Linz Land). Insgesamt waren in Schärding 27 Objekte von Wasserschäden betroffen. Einige Straßen mussten gesperrt werden, was auch den Einsatz der Feuerwehr erschwerte. Die Pump- und Reinigungsarbeiten dauerten bis nach Mitternacht an.

In Teilen Bayerns haben unterdessen neue schwere Unwetter in der Nacht zum Mittwoch mindestens ein Todesopfer gefordert. Im oberpfälzischen Amberg sei ein Mann ums Leben gekommen, als er im strömenden Regen einen voll gelaufenen Kanalschacht säubern wollte, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dabei stürzte er kopfüber in den Schacht. Besonders starke Unwetter gingen über Oberfranken nieder.

Ein in einer Senke gelegener Vorort von Bayreuth stand hüfthoch unter Wasser. Im Landkreis Passau wurden zahlreiche Straßen gesperrt. Im Großostheimer Industriehandelspark stürzte in der Nacht bei heftigen Gewittern das Dach einer Lagerhalle ein. Beim unter Wasser gesetzten Auslieferungslager für Computerteile entstand Sachschaden im Millionenbereich.

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