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Überflutungen an Donau wie 1991

Wenig gute Nachrichten gab es am Montag zum Hochwasser auf der Donau. Der Pegel des Stroms stieg und stieg. Welche Höhe erreicht werde, sei noch nicht abschätzbar.

Welche Höhe erreicht werde, sei noch nicht abschätzbar, sagte Christian Kölbl von der Wasserstraßendirektion zur APA. Jörg Würzelberger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos Niederösterreich, befürchtete Überflutungen wie 1991.

Bei einem prognostizierten Pegel von 900 um 21.00 Uhr in Kienstock werden knapp 8.400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde fließen, sagte Kölbl. Das entspräche einem 15-jährigen Hochwasser, was aber „sicher noch nicht die Spitze“ sein werde. Kölbl verwies darauf, dass in allen Zubringerflüssen der Donau die Pegel weiter steigen würden.

Würzelberger zum Szenario, wenn die Donau die prognostizierten Werte erreicht: Das Machland im Westen wäre überflutet, „sehr kritisch“ sei die Situation für Ybbs. In Melk könnten die „unteren Stadtteile“ vom Hochwasser betroffen sein. Überflutungen seien in der Wachau insgesamt zu erwarten.

Krems sollte ob des mobilen Hochwasserschutzes, dem eine neuerliche Bewährungsprobe bevorzustehen scheint, sicher sein. „Prekär“ könnte die Lage im Unterland der Bezirksstadt werden. Die dort offenen Dämme würden wieder verdichtet, damit es – etwa im ohnedies vom Kamp überfluteten Raum Grafenwörth – nicht auch noch zu einem Rückstau aus der Donau kommt.

Im Tullnerfeld wird sich laut Würzelberger „die Au füllen“. In Klosterneuburg seien Überschwemmungen bis zur Bahn zu erwarten, auf der anderen Seite des Stromes, in Korneuburg, dagegen nur in ufernahen Bereichen. Unterhalb Wiens werde es wie im Tullnerfeld zu einer Ausbreitung des Wassers in die Au kommen.

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