TV-Aus für Rafreider nach "ZIB Flash"-Auftritt

Auf Twitter gab es für Rafreider sowohl Spott und Häme als auch Zuspruch und Verständnis.
Auf Twitter gab es für Rafreider sowohl Spott und Häme als auch Zuspruch und Verständnis. ©ORF/Thomas Ramstorfer, Screenshots Twitter
Im Internet wurde nach dem Auftritt von Roman Rafreider in der "ZIB Flash" am Dienstag heftig über eine Alkoholisierung des Moderators spekuliert.

Zwischenzeitlich soll Rafreider vom ORF von allen Aufgaben entbunden worden sein. Eine Entlassung soll es nicht geben, wie "derstandard.at" am Mittwochmorgen berichtet, es würden aber Konsequenzen geprüft.

Schock-Nachricht für Rafreider

Rafreider habe sich intern für seinen Auftritt entschuldigt, und mit persönlich-familiären Gründen erklärt. Mehrere Medien berichten mit Berufung auf den Freundeskreis von Rafreider, dass dessen Vater auf einer Intensivstation im Sterben läge. Ein Anruf seiner Mutter mit dieser schockierenden Nachricht soll den Moderator unmittelbar vor der Sendung erreicht haben. Der Schock darüber dürfte Rafreider härter getroffen haben, als vorab gedacht.

Hohe Wellen auf Twitter

Der 52-jährige Vorarlberger wirkte am Dienstagabend im "ZIB Flash" um 22 Uhr beeinträchtigt. Der Moderator leistete sich mehrere Versprecher, war streckenweise schwer verständlich und wirkte alkoholisiert. Auf Twitter schlug der Auftritt hohe Wellen. Während einige Beobachter Rafreider unmittelbar eine Alkoholisierung unterstellten, verwiesen andere auf eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung.

Der ORF nahm die Sendung kurze Zeit nach der Ausstrahlung auch aus seiner TV-Thek. Rafreider wurde in der "ZIB Nacht", die er ebenfalls hätte moderieren sollen, von Martin Thür ersetzt.

(VOL.AT)

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