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Turbulenter Nonsens mit quirligen Komödianten

"Funny Money" in Götzis.
"Funny Money" in Götzis. ©Dennis Haentzschel/Applaus
Das „Applaus“-Abo sorgte mit deftigem Lustspiel für viel Heiterkeit.

Götzis. Der weltberühmte, 1932 geborene englische Theaterveteran Ray Cooney ist nicht nur Autor, Schauspieler und Produzent, sondern gilt auch als größter lebender Bühnenspezialist für das Genre Lustspiel/Komödie, Burleske, Farce ... Rund 20 solcher mit Nonsens, Verwechslungen und anderen teils absurden, pikanten  Situationen prall gefüllten Theaterkinder Cooneys ergötzen weltweit die Freunde von komischen Verwicklungen auf den Bühnenbrettern.

Als zweite Aufführung im „Applaus“-Abo gab's kürzlich auf der Kulturbühne die Komödie „Funny Money“ von Ray Cooney . Ja, ein echter Cooney mit viel (teils aber vifem) Nonsens, einem rasanten Tempo mit überraschenden Situationen und einem köstlichen, flexiblen Mimenensemble, das permanent die Identität wechseln musste. Beschwingt Regie führte in der deutschen Produktion Folke Braband,  Bühnengestalter Tom Presting sorgte mit mehreren Türen für das Verwirrspiel der acht Akteure. Hauptfigur in „Funny Money“  ist der biedere Buchhalter Heiner Liebig, der eines Tages in der U-Bahn seinen Aktenkoffer mit dem eines Fremden verwechselt. Statt seines halben Schinkenbrotes findet er dort schön gebündelt 1,5 Millionen Euro! Er hat keine Hemmungen, mit seiner Frau und dem Geldkoffer sofort unterzutauchen und bucht einen Flug in den Süden. Die Koffer sind gepackt, das Taxi wartet, doch da kommen den Theaterabend lang dauernd Störenfriede, die den Plan Liebigs zunichte machen: ein befreundetes Ehepaar Jansen, ein Verbrecher, zwei Polizisten; einer  berichtet, dass man einen Heiner Liebig erschossen und gefesselt aus dem Fluss geborgen habe, zusammen  mit einem Koffer samt Papieren und dem erwähnten Schinkenbrot. Der Rest ist Cooney pur, d. h. die acht Bühnenstars wirbeln andauernd, Türe auf, eine andere zu etc. etc., und  gelogen wurde natürlich auch unentwegt beim blitzschnellen Schlüpfen in eine andere Figur.

Ensemble mit Turbo

Hauptfigur ist Heiner Liebig, hinreißend gespielt vom deutschen Schauspieler und TV-Parodisten Peter Nottmeier, ein schlanker Wirbelwind mittleren Alters, Louis de Funès ähnlich.  Teils naiv anfangs, teils schlau nach etlichen Gläsern Klarem, das war sehr komisch Simone Pfennig als Frau Liebig. Der füllige Taxler Powolski (Thomas Gimbel) stand als ruhende Konstante in den  Turbulenzen. Weiters sorgten für das Koffer-Chaos (Liebig konnte am Schluss das Geld behalten) mit Pfiff Saskia Valencia, Ralf Komorr, Stefan Preiss, Horst R. Naase und Raimond Knoll. 

SCH

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