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Trio bei Flandern-Rundfahrt

Mit der 89. Flandern-Rundfahrt am Sonntag, dem vierten Termin der neu geschaffenen Pro Tour, beginnt die Serie der "Klassiker des Nordens". Österreich ist dabei mit drei Radsportlern vertreten.

Bernhard Eisel, Peter Wrolich und Rene Haselbacher, die auch eine Woche später beim “Höllenritt” Paris-Roubaix Österreichs Farben repräsentieren, treten bei der 256-km-Rundfahrt in die Pedale.

Die sogenannte “Ronde” ist für die Belgier gleich bedeutend wie die Tour de France für die Franzosen. Die Gastgeber stellen auch einige Favoriten auf den 63. Heimsieg: U.a. den zweifachen Sieger Peter van Petegem (35) und den elf Jahre jüngeren Tom Boonen. Van Petegem hat sich von seiner Verkühlung, die ihn zur Aufgabe bei den “Drei Tagen von La Panne” gezwungen hat, wieder erholt. Aber auch Boonen hat aus Sicherheitsgründen dieses Rennen vorzeitig beendet, um ja am Sonntag in Hochform zu sein.

Im Vorjahr hatte Steffen Wesemann für eine Ausnahme gesorgt, exakt für den erst zweiten Sieg eines Deutschen, 40 Jahre nach Rudi Altig. Heuer sieht es für das T-Mobile-Team nicht so gut aus. Gleich die ersten acht Wochen ohne Sieg, das hat es zuletzt 1992 gegeben. Für Manager Walter Godefroot kein Grund zum Trübsal blasen. Wesemann und Andreas Klier gehören für ihn „zu fünf, sechs Topfavoriten und sie wissen, was wir von ihnen erwarten.”

Apropos T-mobile: Bernhard Kohl ist von Montag bis Freitag bei der Baskenland-Rundfahrt im Einsatz. Der 23-jährige Niederösterreicher bestreitet damit sein erstes Pro-Tour-Rennen als Profi des deutschen Teams. „Ich freue mich sehr auf meinen ersten Einsatz auf der Pro Tour”, so Kohl, dem eine Helfer-Rolle bei den schweren Bergetappen zugedacht ist.

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