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Traditionelles Fest für die älteren Mitbürger

Traditionelles Fest für die älteren Mitbürger
Traditionelles Fest für die älteren Mitbürger ©veronika hofer
Die Marktgemeinde Lustenau lud alle Mitbürger, die 80 Jahre und älter sind, zur weihnachtlichen Feier in den Reichshofsaal ein.
Traditionelles Fest für die älteren Mitbürger

Lustenau. Inzwischen ist die Zahl der Lustenauer, die dieses Alter erreicht haben, bereits auf 971 Personen angewachsen, davon 616 Frauen und 355 Männer. 145 von ihnen sind sogar 90 Jahre und älter. Angesichts dieser imposanten Zahl musste das Fest heuer auf zwei Tage verteilt werden. So feierten die „Jüngsten der Älteren“, der Jahrgang 1936, am Freitag, dem 9. Dezember, im Foyer des Reichshofsaals.

Die ältesten Lustenauer sind 102 Jahre alt

Einen Tag später füllten die Jahrgänge 1914-1935 den Reichshofsaal in seiner ganzen Größe und konnten sich an einem sorgfältig zusammengestellten Programm erfreuen. Unter ihnen auch die älteste Lustenauerin, Frau Hilda Gamper, die am 24. August das 102. Lebensjahr vollendete. Ihr Jahrgänger Edwin König, der am 23. Mai 1914 geboren wurde, konnte leider nicht beim Fest dabei sein. Am stärksten vertreten war der Jahrgang 1934 mit 48 Personen, gefolgt von den 35ern mit 42 und den 32ern mit 31 Teilnehmern.

Beschwingt, besinnlich, berührend

Zunächst sorgte die „Montafuner Tanzbodamusig“ für eine beschwingte Eröffnung. Auch während sich die Seniorinnen und Senioren an Schnitzel und Salat laben konnten, erfreuten die Montafoner mit ihrer feinen Blas- und Saitenmusik mit gehörfälligen Musikstücken. Für einen weiteren Höhepunkt des Abends sorgte Mundartdichterin Sieglinde Fitz Grabher, selbst eine Seniorin fortgeschrittenen Alters, mit Gedichten in Lustenauer Mundart. Die älteste Tochter des legendären Heimatdichters Hannes Grabher versteht es, in perfekten Reimen das Leben in allen Facetten, besonders natürlich auch aus der Sicht des Alters, widerzuspiegeln. Ihr souveräner Auftritt, ihr Vortrag mit starker Stimme und ihre besinnlichen und auch übermütigen Texte begeisterten das Publikum. Bürgermeister Kurt Fischer gab anschließend einen Einblick in die Chronik der Altersjubilare (so gab es z. B. vor 15 Jahren erst 525 über 80-jährige). Zum Abschluss stimmte der Nofler Dreigesang mit seinen wunderschönen Stimmen mit weihnachtlichen Liedern und Texten in die besondere Zeit des Jahres ein.

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