Touristiker mit Leib und Seele

Arno Fricke erläutert das neue Tourismuskonzept des Tales.
Arno Fricke erläutert das neue Tourismuskonzept des Tales. ©Helmut Reimann

Der Tourismus ist sein Leben. Seit seiner universitären Ausbildung in Schloss Kleßheim, ist Arno Fricke im Tourismus tätig. Als Mitarbeiter der Österreich Werbung arbeitete er in Berlin, Brüssel und New York. Vizedirektor des Verkehrsamtes Lech sowie Direktor der Tourismusbüros in Gaschurn und Partenen sind weitere Stationen seiner Karriere, bevor er 1997 die Leitung von Montafon Tourismus übernahm. “Es gibt keine schönere Aufgabe als im Tourismus zu arbeiten”, ist Fricke überzeugt. “In Summe ist es unsere Aufgabe, Gäste zu begeistern.” Im Arbeitsalltag bestehe aber auch die Möglichkeit, über Projekte Dinge gestalten zu können. Und da ist Fricke in seinem Element. In einem nicht enden wollenden Redeschwall stellt er das neue Tourismuskonzept “Echte Berge. Echt erleben” vor.
Kreativkonzept
Mit Kampagnenmotiven wie “Das Montafon. Der natürliche Feind des Stöckelschuhs” oder “Unsere Gäste haben kein Schoßhündchen, sondern einen Muskelkater” werden die Zielgruppen auf humorvolle Weise angesprochen und gleichzeitig wird kommuniziert, für was das Montafon steht: aktive, sportliche Naturliebhaber aller Altersgruppen und das 365 Tage im Jahr. “Unser Kreativkonzept ist darauf angelegt”, erläutert Fricke, “mit wenig Budget maximale Sichtbarkeit zu erzielen.” Nur wenn sich das Montafon von den 200 Destinationen in den Alpen differenziere, werde das Tal als Tourismusmarke wahrgenommen. Montafon Tourismus setzt dabei primär auf den Aufenthaltstourismus. Langzeittickets wie Jahreskarten, Winter- und Sommersaisonkarten wurden aufgelegt, um den Gästen die starke Bergbahninfrastruktur zu attraktiven Tarifen zu bieten und sie längerfristig an die Region zu binden.
Gastgeberkatalog
Wer solange an der Spitze eines Tourismusverbandes steht wie Arno Fricke, muss auch mit Kritik umgehen können. Derzeit ist es der Montafoner Gastgeberkatalog, der die Wogen hochgehen lässt. “Die Diskussion dreht sich darum”, bringt Fricke die Sache auf den Punkt, “dass einige Gastgeber fix vorgegebene Kleinformate für die Hauspräsentationen wünschen.” Die Arbeitsgruppe habe aber entschieden, dass Formate von einer Seite bis zu 1/12-Formart-Seite angeboten werden. Optimierungen und künftige Budgetänderungen in Sachen Marketingbeitrag könnten nicht von heute auf morgen umgesetzt, sondern müssten Schritt für Schritt erarbeitet werden.

Gortipohl Nr. 47a,St. Gallenkirch, Austria

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