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Torkelbaum wird wieder aufgebaut

Der Torkelbaum wird Stück für Stück wieder aufgebaut
Der Torkelbaum wird Stück für Stück wieder aufgebaut ©Michael Mäser
In einem Pavillon neben dem Röthner Schlößle erhält die Jahrhunderte alte Weinpresse eine neue Heimat.
Wiederaufbau Torkelbaum

Röthis. Im Zuge des Abrisses des Gasthaus Torggel in Röthis musste auch die fast 400 Jahre alte Weinpresse, der sogenannte „Torkelbaum“, weichen. Nun wird das Röthner Kulturerbe in unmittelbarer Nähe zum Schlößle wieder aufgebaut. 

Im Schlößlekeller zwischengelagert

Als vor über zwei Jahren das ehemalige Gasthaus Torggel abgerissen wurde, musste auch die Weinpresse, der sogenannte „Torkelbaum“, aus dem Gebäude entfernt werden. Die Gemeindeverantwortlichen wollten dieses historische Kulturerbe aber erhalten und so wurde der Torkelbaum nach der Schenkung durch den ehemaligen Besitzer Roman Rauch an die Gemeinde in alle Einzelteile zerlegt und fachgerecht im Schlößlekeller zwischengelagert. Beim Abbau der Presse wurde jedes Holzstück nummeriert und dokumentiert, damit es beim späteren Aufbau wieder detailgetreu zusammengebaut werden konnte. 

Mit dem Kran in den Pavillon

„Für die Gemeinde Röthis stand dabei fest, dass der Torkelbaum in Zukunft wieder instand gesetzt und präsentiert werden sollte“, erklärt Bürgermeister Roman Kopf. Dazu wurde im Juni diesen Jahres auch mit dem Bau eines Gebäudes zur witterungsgeschützten Aufstellung der alten Presse neben dem Röthner Schlößle begonnen. Vergangene Woche wurde nun auch mit dem fachgerechten Wiederaufbau des Torkelbaumes begonnen und sämtliche Einzelteile werden mit dem Kran in den neuen Pavillon an den richtigen Platz gehievt. In weiterer Folge soll seitlich der Weinpresse ein überdachter Bereich für Stehtische entstehen und zusätzlich wird der Keller im Schlößle für Weinverkostungen, Veranstaltungen und als Ausstellungsraum aufgewertet. 

Bestandteil der Röthner Geschichte 

Das der Röthner Torkelbaum ein geschichtsträchtiges Kulturerbe ist, zeigt auch die Tatsache, dass es sich dabei um die älteste dokumentierte Baumpresse Österreichs handelt. Eine im Mai durchgeführte dendrochronologische Untersuchung bestätigte, dass der Torkelbaum aus dem Jahr 1674 stammt - folglich wurde er nun vom Bundesdenkmalamt als besonders schützenswert eingestuft. „Dieses Kulturdenkmal soll der Bevölkerung von Röthis und der Region Vorderland-Feldkirch aufzeigen, dass die langjährige Weinbautradition integrativer Bestandteil der Röthner Geschichte ist und auch bleiben soll“, freut sich die Gemeinde den Torkelbaum wieder aufzubauen. 

Gemeinde finanziert Instandhaltung

Der Torkelbaum wird dazu ein Highlight in den bereits jährlich durchgeführten Weinwanderungen bzw. Weinbauexkursionen und bei Schulexkursionen zum Schlößle in Röthis werden und die Weinbautradition aufzeigen. „Die Gesamtkosten für das neue Gebäude belaufen sich auf ca. 260.000 Euro. Das Projekt wird im Rahmen des Leaderprogramms mit 150.000 Euro gefördert, und eine weitere Förderung in Höhe von 25.000 Euro haben wir von Roman Rauch erhalten“, rechnete Roman Kopf im Vorfeld vor. Die Instandhaltung des Torkelbaumes und die permanente Instandhaltung des Gebäudes liegen im Interesse der Gemeinde Röthis und werden auch von ihr wahrgenommen und finanziert. Die Fertigstellung ist für diesen Herbst vorgesehen. MIMA 

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