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Topstars fehlen in Montreal

Markus Rogan wird der angestrebte Medaillen-Gewinn bei der Schwimm-Weltmeisterschaft nicht leicht gemacht. Die Rücken-Bewerbe der Herren sind in Montreal als einzige Lage durchwegs top besetzt.

Sie fallen gegenüber dem vorjährigen Teilnehmerfeld bei Olympia nicht ab. Denn über Kraul etwa fehlen Ian Thorpe und Pieter van den Hoogenband, über Brust Paolo Bossini und die 200 m Delfin und 400 m Lagen müssen ohne Michael Phelps auskommen.

Warnung des Trainers

Rogans Trainer Robert Michlmayr will daher nichts davon wissen, dass sein Schützling heute über 100 m Rücken einen Finalplatz quasi schon sicher hat. „Ich erinnere nur an die 200 m bei der WM in Barcelona“, erklärt der Coach. „Da war Markus auf alle Fälle unter den besten Acht im Feld, hat aber das Finale verpasst und ist nur Elfter geworden.“ Der 36-Jährige fordert daher schon im Vorlauf volle Konzentration, damit es keine böse Überraschung gibt.

Bei vergangenen Großereignissen hatte Österreichs „Sportler des Jahres“ des öfteren Probleme mit der Motivation, wenn ihm in schwächer besetzten Läufen der Papierform nach nichts passieren konnte. In Montreal wirkt Rogan im Training aber sehr konzentriert. Einen Tag nach seiner Ankunft hat der 23-Jährige im Wettkampfbecken zwei Einheiten absolviert, ein Schwerpunkt dabei war das Üben des Starts.

Zwei Regeländerungen

Den Start betrifft eine von zwei im Rahmen dieser WM beschlossenen Regeländerungen für die Rückenlage, beide treten in drei Monaten in Kraft. Nach dem Abstoßen dürfen dann die Füße im Gegensatz zu bisher aus dem Wasser ragen. Zudem wird es erlaubt sein, nicht nur während der Wende, sondern auch während des letzten Zuges vor dem Anschlag mit dem Körper zur Gänze unter Wasser zu sein. Michlmayr erwartet sich von diesen beiden Änderungen keine großen Auswirkungen auf Training oder Wettkampf. Da fällt die teilweise Legalisierung des Delfin-Kicks in der Brustlage schon stärker ins Gewicht.

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