Topleistungen trotz Hitze beim Radmarathon 2018

Über 1.100 Radsportler starteten am Emser Schlossplatz zum größten Radevent der Bodenseeregion.
Über 1.100 Radsportler starteten am Emser Schlossplatz zum größten Radevent der Bodenseeregion. ©TF
Hohenems. Über 1.
"Highlander-Rdmarathon" und "Rund um Vorarlberg"

100 Teilnehmer aus 19 Nationen machten sich am vergangenen Sonntag beim Highlander-Radmarathon und der Tour „Rund um Vorarlberg“, der größten Radsportveranstaltung in der Bodensee-Region, um sechs Uhr früh vom Emser Zentrum aus auf den Weg, um auf dem Rad Vorarlberg zur erkunden.

 

Eine nicht endend wollende Menge an Radsportbegeisterten bewältigte die anspruchsvolle Strecke, die übers Bödele, durch den Bregenzerwald und über den 1.690 m hohen Hochtannberg-Pass weiter nach Lech und den Flexenpass (1.810) führte. Von dort ging´s weiter durch das Klostertal nach Bludenz und dann übers Faschinajoch (1.513) und das Furkajoch (1.756) zurück nach Hohenems. Die Schlüsselpassage war auch in diesem Jahr der Aufstieg ins Großwalserstal.

 

Hier verschärfte der spätere Sieger, der Bregenzer Mathias Nothegger, das Tempo und setzte sich deutlich ab. Er überquerte die Ziellinie im Hohenemser Zentrum in der Rekordzeit von 5:11:51 Stunden und sicherte sich neben dem Highlander-Titel auch den des Vorarlberger Radmarathon-Landesmeisters. Zweiter wurde Florian Vrecko (GER, 5:17:40) vor Andreas Lenz (GER, 5:19:54). Bei den Damen gewann die Schweizerin Laila Orenos in 5 Stunden 51 Minuten und 39 Sekunden erstmals die begehrte Highlander-Trophäe. Rang zwei ging an Isabell Vogel (GER, 6:24:25) vor Birgit Jehle (GER, 7:03:43).

 

Die bis zur Abzweigung ins Großwalsertal mit dem „Highlander“ idente kleinere Tour „Rund um Vorarlberg“ – mit 146 km Länge und 2.400 Höhenmeter immer noch eine ordentliche Herausforderung – gewann die Deutsche Astrid Schartmüller (4:35:47) nach 2012 zum zweiten Mal. Rang zwei ging an die Tirolerin Anna Entleitner (4:36:48), Rang drei belegte die Vorarlbergerin Stefanie Frei (4:41:38, die sich damit nach 2017 auch in diesem Jahr zur Radmarathon-Landesmeisterin in Vorarlberg kürte.

Der Abschnitt vom Furkajoch bis nach Innerlaterns wurde heuer erstmals für andere Verkehrsteilnehmer gesperrt. Zudem wurde die Zeitnehmung von Innerlaterns bis Ortsanfang Muntlix ausgesetzt und für dieses Teilstück eine Mindestzeit von 14 Minuten vorgeschrieben. „Beide Maßnahmen zusammen haben eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit gebracht“, so OK-Chef Herbert Benzer.

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