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Toni Innauer beim Gespräch am Sunnahof

v.li.: Moderator George Nussbaumer mit Toni Innauer und Landesrat Erich Schwärzler.
v.li.: Moderator George Nussbaumer mit Toni Innauer und Landesrat Erich Schwärzler. ©Lebenshilfe Vorarlberg
„Immer in Bewegung bleiben – egal in welcher Hinsicht“. Kein Platz mehr frei, hieß es beim 25. Gespräch am Sunnahof. Auslöser des Ansturms war Toni Innauer – erfolgreicher Skispringer, Erfolgscoach, Berater und ZDF-Sportexperte. Gemeinsam mit Moderator George Nussbaumer plauderte er über sein Karriere als Skispringer, neue berufliche Herausforderungen sowie Privates. 
Gespräch am Sunnahof mit Toni Innauer

Das Jubiläums-Gespräch am Sunnahof hatte es in sich: Mit rund 170 Gästen war es restlos ausverkauft. Alle waren gekommen, um den ehemaligen Überflieger Toni Innauer live zu erleben – dessen Lebensmotto lautet: „Immer in Bewegung bleiben – egal in welcher Hinsicht“. Der gebürtige Bezauer war zum ersten Mal am Bio-Bauernhof der Lebenshilfe Vorarlberg zu Gast. Gemeinsam mit Moderator George Nussbaumer sprach er über sein frühes Karriereende mit 22 Jahren: „Nach meiner Verletzung hatte ich das Grundvertrauen in meinen Körper verloren und so entschloss ich mich Philosophie, Psychologie und Sport auf Lehramt zu studieren“, so der ehemalige Spitzensportler. Seine berufliche Zukunft gehörte von da an seiner Trainertätigkeit, wo er als einer der Ersten die Problematik bezüglich Essstörungen bzw. Untergewicht der Skispringer thematisierte. Für seine sportliche als auch berufliche Karriere sieht der 57-Jährige vor allem die Mentalität der Bregenzerwälder als einen Erfolgsfaktor: „Wir Wälder sind ‚Macher‘, man findet selbst eine Lösung und wartet nicht erst auf die großen Entscheidungen anderer.“ Zudem habe ihn auch das Leben mit seiner Schwester geprägt, da ihre Mutter sie trotz Down-Syndrom und der damit verbundenen gesellschaftlichen Umstände zur damaligen Zeit nicht versteckte. Gerade der Zusammenhalt in der Familie sei durch das „Annele“ sehr gestärkt worden. In der heutigen Zeit sieht Toni Innauer wiederum die Problematik in der Gesellschaft, dass man alles gleich perfekt können sollte und meint abschließend dazu: „Man muss sich selbst und seine Fähigkeiten entdecken dürfen – nur dann kann man Selbstbewusstsein aufbauen und gut in dem werden, was man tut.“

Gäste zeigten sich beeindruckt

Bei der 25. Auflage des „Gesprächs am Sunnahof“ durfte sich Geschäftsführer Thomas Lampert und sein Team über ein volles Haus freuen. Namhafte Gäste wie Landesrat Erich Schwärzler, Lebenshilfe-Präsidentin Gabriele Nußbaumer, Lebenshilfe-Geschäftsführerin Michaela Wagner, Ludwig Rhomberg (Präsidiumsmitglied ifs), Vizebürgermeisterin Ilse Mock oder Pfarrer Wilfried Blum zeigten sich von den Erzählungen der Skisprunglegende Toni Innauer beeindruckt. Auch ehemalige Gesprächs-Gäste wie Facharzt Didi Schmidle, Prim. Albert Lingg sowie die ehemalige Skirennläuferin Heike Türtscher saßen im Publikum. Traditionell schloss das Gespräch mit einem Gedicht von „Hofdichter“ Wolfgang Lang, der seine Gedanken zum bevorstehenden Osterfest vortrug. In gemütlicher Atmosphäre und bei einem kleinen Imbiss ließen die Gäste den Abend ausklingen. „Herzlichen Dank an Toni Innauer und George Nussbaumer für das großartige Gespräch. Es hat uns sehr gefreut, dass dieses gerade zum Jubiläum der Gesprächsreihe möglich wurde. Der Ansturm der Gäste hat uns überwältigt und der Abend war einmal mehr ein gelungenes ‚Mitanand‘ von Menschen mit und ohne Behinderungen“, freut sich Geschäftsführer Thomas Lampert.
 

 

Quelle: Lebenshilfe Vorarlberg/Matt

 

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