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Tödlicher Motorradunfall im Allgäu

Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät
Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät ©Bernhard Liss
Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Samstagmittag auf der B308 zwischen Oberstaufen und Thalkirchdorf.
Tödlicher Motorradunfall im Allgäu

Eine Kolonne, bestehend aus einem Motorradfahrer und mehreren Fahrzeugen, war auf dem Weg von Oberstaufen in Richtung Immenstadt. Kurz vor Thalkirchdorf wollte ein Oberallgäuer Pkw Fahrer nach links abbiegen. Dazu setzte der Pkw-Fahrer laut Polizei den Blinker. Im selben Moment überholte aber der Motorradfahrer aus dem Landkreis Lindau gerade die Fahrzeugkolonne und übersah dabei den abbiegenden Pkw-Fahrer. Der 56-jährige krachte in die Fahrerseite, verlor die Kontrolle und kam zu Sturz. Anschließend prallte der Lindauer mit voller Wucht in die Leitplanke und kam nach mehreren Metern zum Liegen.

Laut der Polizei begann ein Österreichischer Rettungssanitäter, der ebenfalls in der Kolonne fuhr, sofort mit der Reanimation. Die Besatzung des Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte konnte nur noch den Tod dem Motorradfahrers feststellen, er verstarb noch an der Unfallstelle. Zur genauen Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen, der Pkw Fahrer steht unter Schock. Während der Unfallaufnahme und der Bergung kam es zu Verkehrsbehinderungen, die Feuerwehr Thalkirchdorf war mit 15 Mann im Einsatz und richteten eine Umleitung ein.

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