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Tödlicher Badeunfall im Alten Rhein

Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. ©VOL.AT/Leserreporter
Zu einem weiteren tragischen Badeunfall kam es in der Nacht auf Samstag im Alten Rhein in Lustenau. Ein ungarischer Staatsbürger bezahlte das nächtliche Schwimmen mit seinem Leben. Seine beiden Begleiter konnten nach dem Untergehen nur noch einen Notruf veranlassen.

Die mit rund 40 Einsatzkräften anrückende Wasserrettung konnte den Mann nach einer 45-minütigen Suche nur noch tot bergen. Neben den Tauchern der ÖWR waren auch zahlreiche Schnorchler und zwei Wasserrettungs-Boote im Einsatz, die mit der Wärmebildkamera der Lustenauer Feuerwehr nach dem Mann suchten.

Die Häufung von Unglücksfällen in den letzten Tagen ist laut Österreichischer Wasserrettung in erster Linie auf die tropischen Temperaturen und das „Nicht-Beachten“ von grundlegenden Bade- und Sicherheitsregeln zurückzuführen. Nächtliches Schwimmen sei verlockend, sollte aber nur von geübten und sicheren Schwimmern unter gegenseitiger Kontrolle stattfinden. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (kein Alkohol) sei zu achten, damit Herz und Kreislauf die körperliche Belastung bewältigen könnten. Weitere Sicherheitstipps gibt es unter www.v.owr.at auch online. Die Wasserrettung ist unter der Notrufnummer 144 erreichbar.

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