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Tipps und Tricks für Baumbesitzer

Obstbauer Manfred Prutsch erklärte den Kursteilnehmern, wie Obstbäume fachgerecht geschnitten werden.
Obstbauer Manfred Prutsch erklärte den Kursteilnehmern, wie Obstbäume fachgerecht geschnitten werden. ©Laurence Feider
 Der Obst- und Gartenbauverein hat verschiedene Kurse zur Baumpflege durchgeführt.
Kurs Obstbaumschnitt

 

Dornbirn. „So viel kann man abschneiden?“ oder „Ist es nicht schade um die schönen Blüten?“ – mit seinen „radikalen“ Pflegetipps sorgte Obstbauer Manfred Prutsch für Erstaunen bei den Kursteilnehmern. Doch damit Marillen- und Pfirsichbäume nicht nur der Zierde dienen, müssen sie richtig gepflegt und vor allem geschnitten werden. Im Kurs vom Obst- und Gartenbauverein Dornbirn lernten interessierte Obstbaumbesitzer genau dies.

Anschauungsunterricht

 

Kursleiter Manfred Prutsch (Dorabirar Öpflma) erklärte nicht nur wie, sondern auch wann die Bäume am besten geschnitten werden. „Marille zum Beispiel fruchtet nur auf einjährigem Holz. Wenn Sie also nächstes Jahr eine gute Ernte haben wollen, müssen Sie radikal hineinschneiden. Nur so können sich neue Triebe entwickeln“, erklärte Manfred Prutsch, Fachbeirat für Obst, Beeren und Wildgehölze beim OGV Dornbirn. Die Kursteilnehmer erfuhren außerdem viel Wissenswertes rund um Baum und Früchte, so zum Beispiel, dass es für eine Marille 20 gesunde Blätter braucht. Das Wissen wurde nicht nur theoretisch vermittelt, sondern auch praktisch angewendet. Manfred Prutsch machte den richtigen Schnitt an einem Marillen- und einem Pfirsichbaum vor. Danach blieb viel Zeit für persönliche Fragen.

 

In kleinen Gruppen

Dass der Kurs stattfinden konnte, war dem Engagement des Vorstandsteams vom Obst- und Gartenbauverein zu bedanken. „Ziemlich bald, nachdem unser Programmheft im Jänner verschickt war, war klar, dass wir die Kurse nicht wie geplant abhalten konnten. So disponierten wir um und aus einem großen Obstbaumschnittkurs wurden sieben kleine Kurse. So waren bei jedem Kurstermin nur zwischen sechs bis neun Personen anwesend“, erzählt Ingrid Benedikt. Auch aus dem einen geplanten Marillen- und Pfirsichkurs wurden zwei. Außerdem wurden alle COVID-Vorgaben peinlich eingehalten – so mussten die Kursteilnehmer nicht nur eine FFP2-Maske tragen, sondern auch einen negativen Test vorweisen. „Die Anwesenden waren durchwegs begeistert und haben sich sehr gefreut, dass wir diese Kurse durchführten. Ein positiver Effekt war, dass natürlich alle viel mehr Fragen stellen konnten und es zu einem intensiveren Austausch mit unserem Baumschneider Manfred Prutsch kam“, freut sich Ingrid Benedikt.

Weitere Kurse geplant

Auch die weiteren geplanten Kurse des Obst- und Gartenbauvereins Dornbirn sollen im Rahmen der Möglichkeiten durchgeführt werden. Als nächstes wird am 11. und 12. Mai ein Kochworkshop mit „Unkräutern“ angeboten. Am 21. Mai gibt es was für Nachwuchsgärtner: „Das Gänseblümchen – schön, lecker und tut so gut“ heißt das Motto des Kinderprogramms im Kräutergarten. Passend zur Umweltwoche findet am 1. Juni in der inatura der Vortrag „Der naturnahe Garten im Jahreslauf“ statt. Er wird in Kooperation mit der inatura, dem Umweltreferat der Stadt und des Landes, der Bodenseeakademie, dem Imkerverband und der Essbaren Stadt Dornbirn durchgeführt. Alle weiteren Infos zu den Kursen gibt es auf der Website des Obst- und Gartenbauvereins Dornbirn unter www.ogv.at/dornbirn.

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