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Tierschutzheim: Kleine Nager suchen schönes Zuhause bei Nagetierfreunden

Kaum größer als ein Daumen: eines der Rattenbabies im Vorarlberger Tierschutzheim.
Kaum größer als ein Daumen: eines der Rattenbabies im Vorarlberger Tierschutzheim.
Dornbirn. Im Vorarlberger Tierschutzheim warten derzeit zahlreiche kleine Nager auf ein passendes Zuhause. Ob Ratten, Mäuse oder Hamster: Wie sich ein Nager bei Ihnen wohlfühlt, erklären die Experten aus dem Tierheim.
Nager im Tierheim: eine kleine Auswahl

Viele Mäuschen, eine Rattenmama mit ganzen 17 Babies und einige Zwerghamster hat das Tierheim derzeit in seiner Obhut. Jeder dieser Nager sucht ein schönes, neues Zuhause bei echten Nagetierfreunden.

Artgerechte Haltung: So fühlt sich ein Nager wohl

Ratten: Gar nicht eklig

Entgegen aller Vorurteile sind Ratten von Haus aus sehr saubere und reinliche Tiere. Sie verbringen mehrere Stunden am Tag ausschließlich mit ihrer Körper- und Fellpflege. Das Ratten einen starken Eigengeruch haben, lässt sich aber nicht leugnen. Eine mehr als regelmäßige Reinigung der Rattenbehausung ist auf jeden Fall von Vorteil.

Ratte Amelia hat kürzlich 17 Babys zur Welt gebracht. Foto: Vorarlberger Tierschutzheim
Ratte Amelia hat kürzlich 17 Babys zur Welt gebracht. Foto: Vorarlberger Tierschutzheim ©Ratte Amelia hat kürzlich 17 Babys zur Welt gebracht. Foto: Vorarlberger Tierschutzheim

Das Rattenheim sollte aber auch sehr groß und abwechslungsreich gestaltet sein. Ratten sind sehr neugierige und vor allem intelligente Tiere, die ständig etwas Neues erkunden möchten. Klettern, Springen und Graben gehört zu ihren Grundbedürfnissen.

Mäuse: Klein aber oho

Wer glaubt ein so kleines Tierchen wie eine Maus fällt nicht so schnell auf, der mag sich schwer täuschen. Eine Maus als Heimtier ist tag und nachaktiv und kann jede Menge Lärm verursachen. Also auf keinen Fall für geräuschempfindliche Menschen zu empfehlen! Die kleinen Tierchen sind sehr nagefreudig und zerlegen in Rekordzeit jegliche Materialien wie Holz, Karton, Kork aber auch Plastik.

Maus1
Maus1 ©Auch dieser entzückende Vertreter seiner Art wartet im Tierheim auf ein passendes Zuhause. Foto: Vorarlberger Tierschutzheim

Eine ausbruchssichere Behausung ist auf jeden Fall anzuraten. Terrarien eignen sich sehr gut zur Unterbringung. Aber Achtung: Das Terrarium sollte sehr groß und mit genug gesicherten Öffnungen versehen sein, damit eine gute Luftzirkulation stattfinden kann.

Hamster: Tagsüber braucht er seine Ruhe

Hamster sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Dies sollte bei der Haltung dieser kleinen Nagetiere unbedingt respektiert werden. Weckt man den Hamster tagsüber aus seinem Schlaf, so reagiert er aggressiv und beißt auch gerne mal zu.

Kein Kuscheltier für Kinderhände

Hamster sind sehr zerbrechlich und feingliedrig gebaut. Schon ein Fall aus geringer Höhe kann tödliche Verletzungen beim Tier verursachen. Deshalb sollten Hamster niemals in die Hände von Kleinkindern gelangen.

In der freien Natur leben Hamster auf einer sehr großen Fläche und beanspruchen ein großes Revier für sich. Aus diesem Grund sollte das Hamsterheim über sehr viel Platz zum Laufen und Buddeln verfügen.

Wer sich für eines der Nagetiere interessiert und auch den idealen Platz bieten kann, kann sich gerne im Vorarlberger Tierschutzheim melden.

Unsere Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: nach Terminvereinbarung
Freitag & Samstag: 14 -17 Uhr
Sonntag & Feiertag: geschlossen

Kontakt:
Tel: 05572 / 296 48
e-mail: info@tierheim.vol.at
Web: tierheim.vol.at

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