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Tierrettung in Vorarlberg

Dornbirn - Vorarlberger Tierschutzverband ruft professionelle Tierrettung ins Leben. Wie immer ein Problem: Die Finanzierung ist derzeit noch unklar.

Wenn bei Karl Heinz Hanny das Telefon klingelt, weiß er, dass er gleich losfahren muss. Irgendwo liegt eine verletzte Katze, wartet ein ausgesetzter Hund vergebens auf sein Herrchen, sorgt eine zischende Schlange für Angst und Schrecken. Lauter Fälle für Hanny. Der Betreiber einer kleinen Landwirtschaft in Lauterach, bisher ehrenamtlich im ganzen Land als Ersthelfer unterwegs, wurde nun vom Tierschutzheim mit dem Aufbau einer professionellen Tierrettung beauftragt.

Finanzierung unklar

„Die Tierrettung ist schon lange ein riesengroßes Anliegen des Tierschutzheimes“, ist Präsidentin Dr. Margit Schmid erleichtert, dass sie nun den Startschuss abfeuern kann. Noch bereitet ihr allerdings die Finanzierung Kopfzerbrechen. Zwar unterstützen das Land und eine Liechtensteiner Stiftung das neue Großprojekt mit einigen tausend Euro. Da aber pro Jahr mit mindestens 30.000 Euro für den Rettungsbetrieb kalkuliert werden muss, fehlt noch eine beträchtliche Summe. Schmid und Tierheimleiterin Karin Andres hoffen deshalb auf die Mithilfe der Bevölkerung.

Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober wird in der inatura Dornbirn um 19.30 Uhr eine Aktion gestartet, um Sponsoren und Förderer zu gewinnen. Mit einem Jahresbeitrag von mindestens zwölf Euro ist man dabei.

Tierrettung Spendenkonto: Vorarlberger Volksbank, BLZ 45710, Konto Nr. 121014410. Weitere Informationen unter 05572/29648

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