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Tierquälerei in Feldkirch: Täter posten Video von der Tat auf Facebook

©Tierschutzverein Rankweil
Schwarzach - Der VOL.AT-Bericht über einen brutalen Akt von Tierquälerei in Feldkirch-Altenstadt hat hohe Wellen geschlagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zudem ist jetzt auch noch ein Horror-Video von der Tat aufgetaucht, das einer der mutmaßlichen Täter der Obfrau des Tierschutzvereins Rankweil, Michaela Bonmassar, über Facebook schickte.
Katze mit Baseballschläger erschlagen
Katze zu Tode gequält

Die Obfrau wurde noch am Sonntag direkt nach der Tat von einem der Täter über Facebook kontaktiert. Jedoch wurde erst am Montagabend bekannt, dass es sich um Tierquälerei handle. Der jüngste, der mutmaßlichen Täter, hatte alles seinem Betreuer gestanden.

Täter wollen Aufmerksamkeit

Tierschutzverein Rankweil
Tierschutzverein Rankweil ©Tierschutzverein Rankweil

“Die Täter wollten offensichtlich Aufmerksamkeit”, ist Bonmassar schockiert. Die Jugendlichen kontaktierten nicht nur den Tierschutzverein Rankweil, dem sie Fotos von der toten Katze schickten, sondern stellten auch noch ein Video von der Tat auf Facebook.

Täter sind amtsbekannt

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Tierschutzverein Rankweil ©Tierschutzverein Rankweil

Wie VOL.AT bereits am Sonntag berichtet hat, sind die Täter amtsbekannt. Laut  Nachbarn soll einer der Täter selbst fünf Katzen zuhause haben. Auch hier steht der Vorwurf und Verdacht im Raum, dass die Tiere gequält werden. “Er ist auch bereits als Brandstifter bekannt und ist trotzdem Mitglied der Jugendfeuerwehr”, zeigt sich die Obfrau fassungslos. Wobei die der Kommandant der Jugendfeuerwehr Altenstadt betont, dass die nicht den Tatsachen entspricht. Der Täter war demnach nur kurz aktiv und ist seit Februar 2015 nicht mehr bei der Jugendfeuerwehr.

Tierquälerei in Vorarlberg: Jeden Tag drei Meldungen

Tierschutzverein Rankweil
Tierschutzverein Rankweil ©Tierschutzverein Rankweil

Der Tierschutzverein Rankweil bekomme jeden Tag bis zu drei Hinweise auf Tierquälerei. Der Verein gebe diese Meldungen normalerweise nicht an die Polizei weiter. Da es sich in besagtem Fall aber um einen besonders grausamer Fall gehandelt habe, wurde die Polizei eingeschaltet. Die Polizei hat nun ihrerseits einen Zeugenaufruf gestartet und bitte im Rahmen der Ermittlungen um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

 

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