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Tierliebe liegt in den Genen

Wenn es um Kleintierzucht in Dornbirn geht, ist man bei den Spiegel´s in Mühlebach an der richtigen Adresse.
Wenn es um Kleintierzucht in Dornbirn geht, ist man bei den Spiegel´s in Mühlebach an der richtigen Adresse. ©cth
Niklas und Chiara Spiegel gehören zu den jüngsten Kleintiernachwuchszüchtern in Dornbirn.
Tierliebe liegt in den Genen

Dornbirn. Bei Niklas und Chiara dreht sich nicht nur zu Ostern alles um Hasen und Hennen. Der Neunjährige und seine siebenjährige Schwester sind stolze Besitzer und Züchter von derzeit 22 Kaninchen (Rasse Hasenkaninchen und Zwerg-Widder grau), knapp 40 „modernen englischen Zwerghüpfer-Hennen“, sechs Meerschweinchen und zig Enten und Gänsen. Zur munteren Tierschar mischt sich auch noch Dackel Walter, der die beiden Jungzüchter auf Schritt und Tritt begleitet und deren Arbeit streng überwacht.

Selbst ist der Nachwuchs

„Wir füttern und misten unsere Tiere so oft wir können selbst. Manchmal hilft natürlich auch der Papa etwas mit, z.B. wenn wir in der Schule sind“, erklärt Niklas. Papa Christoph hat die Leidenschaft für die Kleintierzucht und die allgemeine Liebe für Tier & Natur an seinen Nachwuchs weitergegeben. Er selbst ist seit knapp sieben Jahren Mitglied beim Kleintierzuchtverein Dornbirn, seine Kinder seit sie jeweils sechs Jahre alt sind. Das ist das Mindestalter, um dem Verein beizutreten. „Ich freue mich sehr, dass die beiden auch so begeistert vom Züchten sind und so großes Interesse zeigen“, so der stolze Papa. Christoph Spiegel ist Geflügel-Zuchtwart und züchtet nebenberuflich Brahma-Hühner. Von seinen Tipps, Tricks und Geheimnissen profitieren nicht nur die Vereinsmitglieder, sondern auch seine beiden Sprösslinge. „Wenn wir etwas wissen müssen, können wir Papa jederzeit fragen“, erklärt Chiara. Einmal im Monat treffen sich die Vereinsmitglieder außerdem im Schorenhof zum regen Austausch. Dazu gehören Vorträge und die Mitglieder können sich mit Fragen an die verschiedenen Zuchtwarte wenden. Auch Niklas und Chiara verpassen kein Treffen.

Erfreulicher Trend

Nachwuchssorgen kennt der Verein aktuell nicht. „Wir erleben gerade die erfreuliche Entwicklung, dass sich die Menschen wieder mehr zurück zum Ursprung besinnen und Wert darauflegen, eigene Tiere zu halten – und wissen möchten woher z.B. ihr Frühstücksei stammt“, so der passionierte Züchter. Bereits den Kindern von klein auf den Kreislauf der Natur und die Entwicklung vom Tier näherzubringen, ist ihm ein großes Anliegen. Sohnemann Niklas profitiert davon nicht nur bei seiner eigenen Zucht, auch in der Schule. „In Sachunterricht bin ich inzwischen ein richtiger Profi und meine Klassenkameraden finden mein Hobby so richtig cool“, berichtet er mit strahlendem Gesicht.

Und während viele Kinder in den nächsten Tagen dem Osterhasen entgegenfiebern, präsentiert Niklas stolz sein favorisiertes Langohr, das schon in seinem Stall sitzt: „Darf ich vorstellen, Champ!“ Der Name ist Programm, denn mit seinem Prachtexemplar hat Niklas vor zwei Jahren einen fünften Platz beim Kleintierzuchtwettbewerb belegt und damit schon einen richtigen Champion gezüchtet. Davon träumt auch Schwesterherz Chiara: „Ich möchte mit meinen Hennen auch unbedingt einmal einen Preis gewinnen.“ Den ersten Platz in Sachen „süßeste Züchterin“ hat die junge Dame auf jeden Fall schon einmal sicher.

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