Tiererlebnispfad in Brand eröffnet

Mit Tieren in Begegnung. Celine liebt die kleinen Schafe.
Mit Tieren in Begegnung. Celine liebt die kleinen Schafe. ©Foto: Schweigkofler
Brand. Sinnlich-kreativer Spazierweg mit Tieren und Spielräumen lädt Klein und Groß zur Begegnung mit der Natur ein.

Die Idee, einen lustvollen und informativen, aber auch vor allem für Kinder spannenden Spazierweg zu gestalten, wurde in Brand im Rahmen der Familiengerechten Gemeinde umgesetzt. Zur Projektvorstellung vergangenen Herbst wurde die Brandner Bevölkerung eingeladen und hat sich rege beteiligt. Vor kurzem wurde der Tiererlebnispfad unter großer Beteiligung eröffnet

Große Freude herrschte bei Klein und Groß vergangenen Freitag als der Tiererlebnispfad eröffnet wurde. Mehr als 100 Kinder und Erwachsene waren gekommen, um erstmals gemeinsam die einzelnen Stationen öffentlich zu begehen. Ziel war es, einen attraktiven Spazier- und Wanderweg zu gestalten, der sowohl die Kleinen als auch die Großen einlädt, wieder mehr in die Natur zu gehen. Sinnlich, kreativ und spielerisch ist der neue Pfad geworden. So können die Kids im Ziegengehege ihre Kletterkünste ausprobieren, mit den Hühnern auf einer Stange balancieren, Schafe und Kaninchen streicheln. „Ich habe die Lämmchen am liebsten, die sind voll zutraulich“, erzählt die kleine Celine begeister.

Dank der Kindergärtler unter der Leitung von Susanne Schedler kommen auch die Insekten nicht zu kurz, die schon bald in das von den Brandner Kindern gebaute Insektenhotel einziehen können. Und Simon, Kevin und Noah haben beim Bau der Räuberburg mitgeholfen. „Die ist voll cool“, freuen sich die drei. „Betreut werden die einzelnen Gehege von den dort ansässigen Bauern und Kleintierzüchtern, ohne deren Mithilfe der Pfad in der Form nicht möglich gewesen wäre “, bedankt sich Mentor Gernot Schweigkofler. In die Wegführung integriert sind auch offene Stallbereiche, um Einblicke in den bäuerlichen Alltag zu ermöglichen.

Ebenso wurde dem Spielen ausreichend Raum gewidmet. Eine Nestschaukel lässt Kinder zwischen den Bäumen weit schwingen, in einem Haselnusstunnel können sie sich verstecken wie ein Kaninchen oder im Sandgraben baden wie ein Huhn. Die Beobachtungsstation ermöglicht Einblicke in ein kleines Stück verbliebenen Auwaldes, wo man Eichhörnchen, Bussarde, Igel oder vielleicht sogar ein Reh mit Hilfe eines Fernglases erspähen kann. Ruhe- und Rastplätze laden ein zum Verweilen und die unvergleichliche Aussicht zu genießen. „Gemeinsam mit der Volksschule und dem Kindergarten soll der Pfad Schritt für Schritt weiterentwickelt werden“, erklärt Bürgermeister Erich Schedler. „Damit der Weg immer wieder Neues bietet und so lebendig bleibt.“ Der Tiererlebnispfad ist ganzjährig geöffnet; er ist kinderwagengerecht gestaltet – ein kleines Steilstück erfordert vielleicht ein bisschen Puste, um nach oben zu kommen.

Mitgearbeitet haben:

Bgmst. Elmar Schedler, Gernot Schweigkofler (Brandnertal Tourismus), Agnes Steininger (Fachfrau für Erlebnispädagogik) Andrea Schwärzler (Familienhotel Schwärzler) Alexandra Durics (Gemeinde Brand), Georg Kessler (Weggestaltung), Susanne Schedler (Kindergarten Brand), Hans Greber (VS-Direktor Brand)

 

 

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