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Tibetische Flagge weht in Lustenau

Tibetische Flagge weht in Lustenau
Tibetische Flagge weht in Lustenau ©veronikahofer
Zum 59. Gedenktag setzt auch Österreich am 10. März 2018 ein Zeichen für Tibet und die Menschenrechte. 

Lustenau Es ist die Flagge von Tibet, die derzeit bei der Pfarrkirche St. Peter & Paul weht. Mit tausenden anderen Städten, in denen in diesen Tagen die Fahne Tibets gehisst wird, soll sie weltweit an die Unterdrückung in Tibet erinnern. Die Organisation SAVE TIBET Österreich setzt sich mit seinem ausschließlich ehrenamtlichen Team seit 25 Jahren für die verbriefte Autonomie der Tibeter und die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein, vermittelt und betreut Patenschaften in den Kinderdörfern und hilft mit Spendengeldern.

 

 

Historie:

Tibet ist seit 1950 ein von China besetztes Land. Klöster und Kulturgüter wurden zerstört, Mönche und Nonnen getötet. Um auf das Drama Tibets aufmerksam zu machen, erfolgten in den letzten Jahren mehr als 150 schreckliche Selbstverbrennungen für Freiheit, Selbstbestimmung und die Rückkehr des Dalai Lama. Der Dalai Lama hat nach der Flucht ins indische Exil in Dharamsala, eine demokratische Regierung aufgebaut und versucht, das Leid der Tibeter innerhalb und außerhalb Tibets zu mindern sowie internationale Unterstützung für die Sache Tibets zu gewinnen. Für seinen unermüdlichen Einsatz, mit gewaltlosen Mitteln und durch Dialog eine Lösung für das Tibetproblem zu finden, erhielt der Dalai Lama 1989 den Friedensnobelpreis. In seinem Fünf-Punkte-Friedensplan forderte er neben der Einhaltung der Menschenrechte den Schutz der Umwelt Tibets und die Aufnahme von ernsthaften Verhandlungen über den künftigen Status Tibets.

Angesichts der anhaltenden Willkür und der Unterdrückung des tibetischen Volkes durch die Regierung Chinas ist es wichtig, gerade jetzt ein Zeichen zu setzen.

Anlässlich der jährlich seit 1996 weltweit stattfindenden Flaggenaktion wird auch in Mitteleuropa ­ Frankreich, Italien, Luxemburg, Ungarn, Tschechien, Schweiz-GSTF und Liechtenstein, Österreich, Deutschland-TID – bereits in tausenden Städten zwischen 6. und 13. März für Tibet die Fahne gehisst.

Damit wird ein Signal an die chinesische Regierung und auch an die Österreichische Bundesregierung gesendet, sich kritisch zu der chinesischen Tibet-Politik und den Menschenrechtsverletzungen zu äußern.

Zwischen Österreichern und Tibetern besteht seit Jahrzehnten ein Gefühl der Verbundenheit. Bereits im Jahr 1661 wurde Lhasa, die Hauptstadt Tibets, zum ersten Mal von zwei Europäern besucht. Einer von ihnen war der österreichische Jesuit Johann Gruber. Es war der Österreicher Prof. Heinrich Harrer, der die bis jetzt andauernde Freundschaft des damals 14jährigen Dalai Lama gewann, und es war Ing. Peter Aufschnaiter, der die damals notwendigen Landvermessungen in Tibet gemeinsam mit Heinrich Harrer vornahm. Nicht zu vergessen Prof. Herbert Tichy, dessen Bücher das Interesse an diesem fernen Land in die österreichischen Häuser trug. Auch Hubert von Goisern ist immer wieder für dieses Land unterstützend tätig.

 

 Die tibetische Flagge

Die tibetische Flagge entstand unter dem 13. Dalai Lama (1876 – 1933).
Sie wurde erstmals 1947 vorgestellt. Seit der Besetzung durch China steht sie für ein Freies Tibet. Es ist in Tibet verboten, die Flagge zu besitzen oder in der Öffentlichkeit zu zeigen.

 

Die Symbole der tibetischen Flagge:

Der goldene Rand an den drei Seiten (links, oben, unten)
steht für die Verbreitung der Ideale der buddhistischen Lehre.

Die 12 roten und blauen Strahlen
symbolisieren die aus den sechs Urstämmen hervorgegangenen zwölf alten Stämme Tibets.
Die Farben weisen auf die zwei Schutzgottheiten Tibets hin (Palden Lhamo und Tschamsi). 

Der weiße Berg
ist Sinnbild des von Schneebergen umsäumten Tibets.

Die aufgehende Sonne der Freiheit
bedeutet Wohlergehen und Glück für das Land.

Die beiden mythischen Schneelöwen
stellen die Macht der weltlichen und geistlichen Herrschaft dar.

Die drei flammenden Juwelen (Norbu)
in den Pranken der Löwen stehen für die Verehrung der sogenannten “Drei Juwelen”:
Buddha, seine Lehre und der Gemeinschaft seiner Anhänger.

Rundes Juwel:
Das untere, runde Juwel fordert die Tibeter auf, stets die Gesetze hochzuhalten.

 

 

 

Mehr erfahren unter: www.tibet.at

E-Mail an: flagge@tibet.at

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