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Thüringen trifft Thüringen

Herzlich aufgenommen wurde die Delegation der Thüringer FDP-Landtagsfraktion bei ihrem Besuch in der Gemeinde Thüringen/Österreich. Bürgermeister Harald Witwer begrüßte den Fraktionsvorsitzenden Uwe Barth am Donnerstagvormittag im Gemeindeamt der 2.

200 Einwohner zählenden Kommune und stellte den Gästen die Verwaltung und einige der aktuellen Projekte vor. „Thüringen setzt auf interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Dienstleistungszentrum mit einer sehr guten Infrastruktur entwickelt“, so Harald Witwer (35), der seit zwei Jahren Bürgermeister der Gemeinde ist. Obwohl es landschaftlich sehr viel zu bieten habe, sei Thüringen leider keine touristische Gemeinde. Was bislang nicht ist, kann ja noch werden. Immerhin ist man mit dem angekündigten Besuch der FDP Landtagsfraktion im Freistaat Thüringen auf den gleichnamigen Ort in Vorarlberg aufmerksam geworden und möchte den Kontakt intensivieren. Bei der Suche nach einer Partnergemeinde wollen die Liberalen behilflich sein.
Noch bis Freitag informieren sich die Gäste in der Gemeinde. Bürgermeister Witwer hat dazu ein umfangreiches Besuchsprogramm erstellt.  Zum Auftakt war die Delegation in dem größten Unternehmen der Gemeinde zu Gast. In der Firma „Hilti“ freute sich Geschäftsführer Peter Bühl über das große Interesse der Besucher aus dem Freistaat. Besonders stolz ist der Werksleiter auf die Lehrwerkstatt, die 2009 zum besten Lehrbetrieb Österreichs gekürt wurde. 80 der insgesamt 500 Mitarbeiter am Standort sind Lehrlinge. „Das Unternehmen setzt auf ganzheitliche Ausbildung und fördert besonders die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenz bei den Lehrlingen“, so Bühl. Dazu gehörten auch gemeinsame Skifreizeiten und regelmäßigen Sportstunden auf dem benachbarten, gerade für 1,2 Mio. Euro von der Gemeinde neuerrichteten Sportplatz. Uwe Barth interessierte sich auch für die Rahmenbedingungen für das Unternehmen. Fördermittel oder öffentliche Aufträge an die Unterschreitung einer Quote für Leiharbeiter zu knüpfen, so etwas ist hier nicht denkbar und wäre „fatal“, zeigte sich Bühl erstaunt über die Regelungen im Freistaat Thüringen, von denen Barth berichtete.
Am Nachmittag besuchen die Liberalen das Kulturzentrum der Gemeinde, die Villa Falkenhorst. Hier wollen sie sich bei Vertretern der Gemeinde und dem Bürgermeister über die kulturelle Entwicklung des Orts informieren und Vorüberlegungen für eine Gemeindepartnerschaft besprechen. Ein weiterer Betriebsbesuch in einem Tischler und Architektengewerbezusammenschluss steht noch auf dem Programm am Donnerstag. Am Freitag besucht die Gruppe das integrierte Pflegeheim in Ludesch, das von 9 Gemeinden in der Region als Kooperationsprojekt betrieben wird. Am Nachmittag ist bei einem Besuch des Landhauses von Vorarlberg in Bregenz ein Treffen mit der Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel (ÖVP) geplant. „Wir wollen die Beziehung zwischen Thüringen und Thüringen intensivieren und dazu alle Möglichkeiten vor Ort ausloten“,  erklärt FDP Fraktionschef Uwe Barth.

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