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Thomas Lampert ist neuer Gemeindechef in Göfis

Die Gemeindevertreter gratulieren ihrem neuen Bürgermeister.
Die Gemeindevertreter gratulieren ihrem neuen Bürgermeister. ©Emir T. Uysal
24. Gemeindevertretersitzung mit Bürgermeisterneuwahlen.
Neuer Bürgermeister in Göfis

GÖFIS Bürgermeister Helmut Lampert geht nach 27 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat sich in seiner Amtszeit sehr engagiert und viele Projekte in Göfis umgesetzt, die nachhaltig, richtungsweisend und für die Dorfgemeinschaft in sozialer und kultureller Hinsicht bedeutungsvoll waren und noch sehr lange sein werden. „Der Fokus lag für mich stets auf die Weiterentwicklung der Gemeinde. Mit dem Bewusstsein, dass Göfis finanziell nicht aus dem vollen schöpfen kann. Ganz im Gegenteil …“, erklärt Bürgermeister Lampert bei seiner Abschlussrede in der Sporthalle Kirchdorf. „Alles was wir machen und gemacht haben war eine finanzielle Gratwanderung und war hauptsächlich von Förderungen des Bundes und Land abhängig.“ Sein Dank galt den 81 ehrenamtlichen Gemeindevertretern, die Helmut Lampert miterlebt hat. „Es war mit ganz wenigen Ausnahmen eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit. Damit war es möglich, trotz wenigen finanziellen Mitteln, wichtige Projekte zu realisieren.“ Was die Gemeindepolitik prägt ist dabei der Zusammenhalt. „Es gab fast nur einstimmige Beschlüsse“, so Lampert weiter: „Manchmal dauert es etwas länger, bis man ans Ziel kommt. Doch wichtig ist, dass man ans Ziel kommt.“

 

21 Stimmen für Thomas Lampert
Die Wahl des Bürgermeisters fand schriftlich statt. Jeder ordentliche Gemeindevertreter war wählbar. Die Empfehlung ging an Thomas Lampert, der dann mit 21 von 24 Stimmen (drei ungültig) in Folge dessen auch zum neuen Gemeindechef gewählt wurde. Die offizielle Angelobung wurde von Bezirkshauptmann Herbert Burtscher durchgeführt.

Was die 3300-Bewohner-Gemeinde für Neobürgermeister Thomas Lampert ist, erläutert er wie folgt: „Göfis hat sich zu einer beliebten Wohngemeinde ohne größere Gewerbebetriebe entwickelt.“ Arbeitgeber seien hier kaum zu finden. Dies ist künftig auch die Herausforderungen, mit denen sich die Gemeinde befassen müsse. Lamperts Anliegen ist nun die Anpassung an die neuen Lebensformen und Familienstrukturen. „Dies bedeutet, dass Einrichtungen für die Kinderbetreuung zur Verfügung stehen müssen, bevor die Familien die Entscheidung treffen, ob sie sich in Göfis niederlassen.“ Als weiterer Punkt zählt er die Schaffung von leistbaren Wohnmöglichkeiten. „Es gäbe in Göfis leerstehende Wohnungen und Gebäude, welche durchaus auf den Markt gebracht werden könnten“, schlägt Lampert vor. Weiteres ging er auf die Umwelt und Mobilität ein, Prüfung der Aktualität der derzeitigen Baurichtlinien und den Flächenwidmungsplänen und die Schaffung und Erhaltung der notwendigen Infrastruktur wie Trinkwasserversorgung, Abwasser, Straßenbau und Schulen.

 Das idyllische Göfis
„So schauen entspannte Bürgermeister aus …“, meint Werner Müller, Leiter Regio Vorderland. In seinen Grußworten an Altbürgermeister lobte er als „Außenstehender“ die spürbare Idylle Göfis: „… denn hier arbeiten die Fraktionen miteinander – da kann ich als Klauser sagen: ‚Das funktioniert nicht immer so‘!“ Zahlreiche weitere Bürgermeister aus Nachbargemeinden und Obleute waren gekommen um den neuen Bürgermeister zu gratulieren. ETU

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