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Tennisclub investiert in neue Sektion

Die Mitglieder freuen sich über die Erweiterung.
Die Mitglieder freuen sich über die Erweiterung. ©Emir T. Uysal
 Kürzlich wurde bei der JHV neues zukunftsweisendes Projekt beschlossen.
Tennisclub BW Feldkirch (2020)

 

GISINGEN Vom Breakball bis zum Matchball: Der Tennisclub Blau-Weiß Feldkirch hat eine lange Vereinsgeschichte, die bis zur Gründung am 7. Juli 1927 zurückführt. 19 Jahre später, nach dem Krieg wird die Sportvereinigung Blau-Weiß Feldkirch gegründet, die alle Sportzweige und Bildung von Sektionen Fußball, Turnen, Wintersport, Handball, Kraftsport, Schwimmen und Tennis zusammenfasst. Der Verein ist seither in der ständigen Entwicklung. In den letzten zwei Jahrzehnte wurde die Terrasse erweitert, eine Überdachung und Solaranlage installiert eine neue Traglufthalle errichtet und der Lagerraum in der festen Halle umgebaut.

 

Clubangebot erweitern

Bei der Jahreshauptversammlung vergangenen Freitag wurde über ein großes Projekt abgestimmt. Die Idee war das Clubangebot mit „Padel-Tennis“ zu erweitern. Dafür ist eine Errichtung von zwei Padel-Tennisplätzen auf der Anlage des TCBW notwendig. Mit dem zukunftsweisenden Projekt erwartet der Vorstand einen Anstieg der Mitglieder, speziall im Alter von 25-45 Jahren. „Wir gestalten unseren Verein damit attraktiver“, meint Obmann Stefan Patterer. Die Besonderheit bei dieser Sportart ist, dass Padel fast das ganze Jahr gespielt werden könne. Platztechnisch müsste ein Tennisplatz für zwei neue Padel-Plätze weichen. Der sogenannte „Court“ ist ein rechteckiges Spielfeld (10×20 Meter). Das Spielfeld wird von einem Netz in der Mitte geteilt, wie beim herkömmlichen Tennis, ist jedoch umschlossen von Wänden, die wie beim Squash, ins Spiel mit einbezogen werden.

 

Anderes Equipment

„Padel-Tennis stellt ein ideales Bindeglied zum Tennissport dar“, erklärt Patterer. „Das Spiel ist schnell und leicht zu erlernen und damit ideal für Kinder, Familien, ältere Menschen und Anfänger.“ Die Sportart soll eine abwechslungsreiche Alternative zum Tennis darstellen. Durch die kurzen Wege, vergleichbar mit Squash und ohne ständiges Bälle einsammeln, soll das Spieltempo hochgehalten werden. „Padel-Tennis lässt sich auch bei schlechteren Bedingungen spielen. Ein Spielbetrieb ist bis Ende November möglich.“

Der Padel-Schläger ist, im Vergleich zum Tennis, welche nicht mit Saiten bespannt sind, sondern sind eine solide Schlagfläche besitzen. Der Schläger ist zudem wesentlich kürzer und dicker als ein Tennisschläger. Die Bälle unterscheiden sich optisch kaum von herkömmlichen Tennisbällen. Lediglich der Innendruck ist etwas geringer und damit auch bestens für Anfänger geeignet.

 

190.000-Euro-Projekt

Für die Bauarbeiten muss der Sandplatz inkl. Schlacke-Schicht abgetragen und entsorgt werden, eine wasserdurchlässige Plane und Streifenfundamente für die Konstruktion hergestellt werden. Anschließend folgen Teerarbeiten mit wasserdurchlässigem Teer – dieser dient als Unterbau des Padel-Platzes. Neben einer Flutlichtanlage werden auch Zuschauerpodeste errichtet. Im Zuge dessen wird ein anderer Tennis-Single-Platz auf einen Doppelplatz umfunktioniert. Dafür müssen auch bestehende Be- und Entwässerung versetzt werden. Ebenfalls die Zäune müssen angepasst werden.

Insgesamt belaufen die Kostenschätzungen auf rund 190.000 Euro. Baubeginn wird im Herbst dieses Jahres erfolgen und die Fertigstellung ist im Frühjahr 2021 geplant. Bei einem Padel-Court fallen, im Vergleich zu einem Tennisplatz, kaum Erhaltungskosten an. Die Förderungen von Land, Stadt, ASVÖ und Sponsoren belaufen sich auf rund 72.000 Euro. Somit wären noch Investitionskosten von zirka 118.000 Euro aufzubringen. ETU

 

Was gefällt dir am Verein?

Mein Nachbar hat mich vor einigen Jahren dazu überredet, wieder mit dem Tennisspielen anzufangen. Nach kurzem Widerstand habe ich nachgegeben und wollte mich bei seinem Verein anmelden, habe mich dann aber für einen anderen Verein, den TCBW Feldkirch entschieden, weil ich die Anlage für die schönste der Welt halte. Ohne Übertreibung.

Oliver Pape
Jugendsportwart

Schon seit meiner Kindheit bin ich beim TCBW, ich bin quasi dort aufgewachsen und habe neben Kameradschaft auch Freundschaft fürs Leben gefunden. Die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft mit sportlichen Zielen möchte ich keinesfalls missen.

Simon Dittrich
Sportwart

Ich bin Mitglied beim TCBW seit ich laufen kann. Auch ich habe meine Kindheit immer schon am Tennisplatz verbracht. Zum Glück musste ich nie mein Geld mit Tennis verdienen… Seit 2017 darf ich dem Verein vorstehen und zusammen mit meinem Team führen.

Stefan Patterer
Obmann

 

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