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Tennis: Schon jetzt "erstklassig"

Österreichs Fed-Cup-Team hat nach einer starken Performance am Wochenende in Dornbirn den ersten Schritt in Richtung Erstklassigkeit gesetzt. Für Kapitän Alfred Tesar sind die ÖTV-Damen schon "erstklassig".

Noch wichtiger als der 4:1-Erfolg über Australien war aber die Art und Weise, wie sich Sybille Bammer und die erst 16-jährige Tamira Paszek präsentiert haben. “Für mich sind wir schon jetzt erstklassig”, meinte Kapitän Alfred Tesar daher nicht zu Unrecht. Dass die ÖTV-Damen die vier Einzel ohne Satzverlust gewinnen könnten, war wohl auch in optimistischen Prognosen nicht erwartet worden.

Paszek bewies einmal mehr ihr ungemeines Potenzial. “Ich erwarte mir von Tamira bei den nächsten Turnieren einiges, das Erreichen der Top 50 ist für sie locker möglich”, prophezeit Tesar. Von Nervosität war bei Paszek nichts zu bemerken, sie ließ den Nummern 28 (Samantha Stosur) und 59 (Alicia Molik) gerade acht Games. Und dies obwohl sie vor Familie und Schulkollegen in ihrer Heimatstadt angetreten ist. “Sie kann unter Druck noch wachsen. Das habe ich schon gesehen, als ich sie erstmals gegen Frankreich eingesetzt habe”, erinnert sich Tesar an den April 2005.

Und auch die auf Platz 25 vorgestoßene Bammer habe ihre “negativ behafteten” Fed-Cup-Erlebnisse abgelegt. Mit Blick auf die Zukunft nicht zu vergessen ist auch Yvonne Meusburger, die demnächst erstmals im Kreis der Top 100 zu erwarten ist. Die Ankündigung von Bammer und Paszek, nun auch vermehrt Doppel spielen zu wollen (darunter in Wimbledon und bei den US Open gemeinsam), freut Tesar.

Aus ÖTV-Sicht berichtete Generalsekretär Peter Teuschl von 5.500 Zuschauern an zwei Tagen und einem (kleinen) finanziellen Erfolg. Er lobte Bammer und Paszek gleichermaßen: “Sehr positiv überrascht hat mich die hervorragende Stimmung im Team.” Mit ein Grund sicher auch das Engagement von Barbara Schwartz als Coach Assistant.

Bei der Auslosung am Mittwoch (12:00 Uhr MESZ) in London wird Österreich im Topf für das Playoff am 14./15. Juli gesetzt sein. Laut Informationen des ÖTV ist von den möglichen Gegnern das so erhoffte Heimrecht nur gegen Japan sicher. Weitere Kandidaten sind Deutschland (auswärts) sowie Tschechien und Israel (jeweils Losentscheid).

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