Tempo 100 auf der A14: So denken Vorarberger über die Forderung der Initiative

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Künftig 100 statt 130 km/h Höchstgeschwindigkeit auf Vorarlbergs Autobahn - das fordert eine Initiative. VOL.AT hat sich dazu umgehört.
Tempo 100 auf der A14?

Eine Initiative will die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn aus Klimaschutzgründen reduzieren. Die "Initiative Tempo 100" ist mit dieser Forderung nicht allein: Auch der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) spricht sich für niedrigere Tempolimits aus.

Bei einer Umfrage in Bregenz fiel auf, dass die Meinungen zum Thema sehr auseinandergehen. Einige der Befragten gaben an, sie seien sehr zufrieden mit der aktuellen Begrenzung, da Tempo 130 nur sinnvoll sei. Während einige für eine Senkung sind, sehen andere diese jedoch als nicht zielbringend an. Eine Umfrageteilnehmerin forderte eine Erhöhung auf 140 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Adi Gross für Tempo 100

Auch der Grüne Bundesrat Adi Gross kann sich mit Tempo 100 auf der Rheintalautobahn anfreunden. Die Luftqualität und damit die Lebensqualität im gesamten Rheintal würde von der Temporeduktion profitieren, betont Gross die Effekte auf Umwelt und Gesundheit.

FPÖ-Allgäuer gegen Tempo 100

FPÖ-Verkehrssprecher Daniel Allgäuer spricht sich hingegen gegen Tempo 100 auf der Rheintalautobahn aus. Was es laut Allgäuer vielmehr brauche, seien entsprechende Verkehrsbeeinflussungsanlagen, um den Verkehrsfluss sicherstellen zu können. Ein vor Jahren durchgeführter Tempo 100-Versuch im Bereich Dornbirn habe keinen nennenswerten Effekte gebracht, widerspricht Allgäuer den Anliegen der Initiative.

(Red.)

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