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Teile von Gars am Kamp evakuiert

In Reaktion auf die neuerliche Hochwasser-Bedrohung im Waldviertel hat der Krisenstab des Landes Niederösterreich am späten Sonntagabend vorbeugende Maßnahmen beschlossen:

Einerseits werde die Bevölkerung über die Bezirkshauptmannschaften von der – neuerlich notwendigen – erhöhten Wasserabgabe vom Stausee Ottenstein informiert. Weiters sollen Teile von Gars am Kamp – entlang des Flusses – vorsorglich evakuiert werden, sagte Jörg Würzelberger, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes.

Wie das ORF-Radio Niederösterreich um 23.20 Uhr berichtete, ist im Raum Zwettl ein Damm gebrochen. In der Folge habe eine Art Flutwelle 50 bis 60 Häuser, die bereits überschwemmt gewesen waren, neuerlich – in einer Höhe von 30 bis 40 Zentimeter – überflutet. Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht.

Auch hinsichtlich des vom Abrutschen bedrohten Berghanges gebe es keine Entwarnung. Sollten die Erdmassen tatsächlich herunter kommen, könnte sich ein gigantischer Damm aufbauen – vom Rückstau des Wassers wären zwei Ortsteile betroffen, hieß es im Radio.

Im Kremstal habe der Pegel des Flusses bei Hohenstein mit 1,45 Metern den Wert vom jüngsten Hochwasser erreicht. Der Wasserstand der Krems steige „praktisch beim Zuschauen“, wurde NÖ Militärkommandant Divisionär Johann Culik zitiert.

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