Technisches Problem bei "Aida"-Aufführung auf Bregenzer Seebühne

Bregenz - Das technische Versagen eines Krans hat am Sonntagabend die Unterbrechung der Verdi-Oper "Aida" auf der Bregenzer Seebühne notwendig gemacht. Nach einigen Minuten konnte die Vorstellung fortgesetzt werden, allerdings musste die Inszenierung aufgrund des defekten Krans abgeändert werden, erklärte Festspiel-Sprecher Axel Renner am Montag.
VOL Live: Axel Renner zum Vorfall

“Es war besonders für die Künstler eine Herausforderung, die sie bravourös gemeistert haben”, verwies Renner auf “heftigen Schlussapplaus” des Publikums.

Das “Aida”-Bühnenbild der Bregenzer Festspiele prägen nicht nur zwei blaue Kolossalfüße oder ein bronzefarbener Riesen-Elefant, sondern auch zwei turmhohe Kräne. Diese fügen während der Vorstellung Bühnenbild-Teile erst ineinander, transportieren eine ägyptische Priesterin als Madonnen-Zitat in luftiger Höhe oder fügen Monumentalteile zum Zitat des Kopfs der New Yorker Freiheitsstatue zusammen.

Am Sonntagabend nun versagte der kleinere der beiden Kräne wegen eines defekten Thermostats seinen Dienst. “Der Thermostat gaukelte dem Kran vor, es herrschten minus 27 Grad. Bei dieser Temperatur funktioniert er nicht”, so der Festspiel-Sprecher. Bemerkt wurde der technische Defekt beim Triumphmarsch, als der Kran erstmals ins Geschehen hätte eingreifen sollen.

Die Aufführung musste daraufhin für einige Minuten unterbrochen werden und konnte wegen des defekten Krans nicht in vorgesehener Form zu Ende gespielt werden. “Solche Alternativszenarien wurden bereits im Vorfeld entwickelt. Obwohl es den “Plan B” gibt, muss man den Künstlern aber gratulieren. Sie haben die Herausforderung bestens gemeistert”, sagte Renner. Der Kran wurde in der Zwischenzeit wieder instand gesetzt.

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