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Tausende Luftballons am Sonntag

Tausende Luftballone werden am Sonntag zum Himmel steigen.
Tausende Luftballone werden am Sonntag zum Himmel steigen. ©shutterstock

Am kommenden Sonntag, 29. Mai, steigen tausende Luftballons zum Himmel. Sie markieren den Beginn der österreichweiten “Woche für das Leben”.  41 Vorarlberger Pfarren und zahlreiche Partner feiern mit.

“Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder”, ist schon in der Bibel zu lesen. Die österreichweite “Woche für das Leben” rückt die Kinder und die Freude an ihnen ins Zentrum.

“Kinder sind ein großes Geschenk Gottes. In ihnen”, so Bischof Dr. Elmar Fischer, “liegt die Zukunft, auch die Zukunft unseres Landes. Ein jedes Kind ist Grund zu Freude und Dankbarkeit. Zugleich wissen wir, dass Kinder auch immer wieder niederdrückenden Situationen ausgesetzt sind. Die Überforderung und Hilflosigkeit der Eltern und anderer Begleitpersonen zählen dazu ebenso wie der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, die Beschleunigung des Lebens und viele Konsumzwänge. Es ist erschütternd, dass und wie vielen Kindern der Platz in unserer Welt bereits vor ihrer Geburt verwehrt wird. Und manche Kinder müssen in ihrem Leben Schlimmes ertragen, wenn Aggression an die Stelle der liebevollen Zuwendung tritt. Die diesbezüglichen Zahlen sind alarmierend.”

Eine wichtige Stütze sowohl für die Eltern als auch für Kinder sieht Bischof Fischer im lebendig gelebten Glauben, in dem das Leben Halt und Orientierung hat. “Die diesbezüglichen Veränderungen haben auch Auswirkungen auf die Erziehung. Das Engagement für die Kinder muss ein persönliches und ein gesamtgesellschaftliches Anliegen sein,” fordert Bischof Fischer. “Begleiten wir die Kinder in Achtsamkeit und Respekt und geben wir den Eltern alle erforderliche Hilfestellung für ihre so wichtige Aufgabe.”

41 Vorarlberger Pfarren und weitere kirchlichen Einrichtungen beteiligen sich aktiv an der kommenden “Woche für das Leben”, deren Ziel es ist, ein Netz der Solidarität zu spannen und damit an einer kinderfreundlichen Welt mitzuarbeiten.

“Als Projekt-Koordinatorin kam ich mit fast allen Vorarlberger Pfarren ins Gespräch.
So unterschiedlich die Reaktion auf das Thema ,Leben von Anfang an’ mitunter auch war, das Leben zu feiern stand für alle außer Frage. Gerade die verschiedenen Zugänge bergen für mich auch ein großes Potential, das Thema als solches ins Gespräch zu bringen und das Bewusstsein für das Leben zu fördern”, spannt Anita Bonetti den thematischen Bogen über alle Generationen auf.

So vielfältig das Leben selbst ist, so bunt ist auch die Palette, aus der die “Woche für das Leben” ihre Farben auswählt. Von Alberschwende bis Thüringen steigen am kommenden Sonntag beispielsweise bunte Luftballons zum Himmel – als sichtbares Zeichen für die Freude, die jedes neue Leben im vergangenen Jahr gebracht hat. Die Kirchplätze werden zur Leinwand für die Kinder, die dort mit Straßenmalkreiden ans Werk gehen. In Hard bricht man zur Wallfahrt auf – mit Kinderwägen und Rollstühlen.
Das Team Spiritualität der Diözese Feldkirch erarbeitete Bausteine für Familien- und Kindergottesdienste. Und das EthikCenter der Katholischen Kirche lädt sich zum Abschluss der Stammtisch-Saison das österreichische “No Problem Orchestra” ein, eine Band, in der Menschen mit Behinderungen Musik machen und damit von Wien bis Bregenz die Fans begeistern. Das sind nur einige Blitzlichter auf das reiche und sprudelnde Leben, aus dem das Programm der kommenden Woche schöpfen kann.
Das Leben ist ein Fest und dieses Fest gehört gefeiert.

Beteiligte Pfarren:
Alberschwende, Bildstein, Bregenz (St. Gebhard), Lochau, Eichenberg, Hard, Hohenweiler, Hörbranz, Kennelbach, Schwarzach, Wolfurt, Dornbirn (Oberdorf), Dornbirn (St. Christoph), Hohenems (St. Karl), Hohenems (St. Konrad), Au, Rehmen, Bizau, Bezau, Hittisau, Sulzberg, Götzis, Klaus, Weiler, Altach, Rankweil (St. Peter), Bludenz (Herz Mariä), Bludenz (Hl. Kreuz), Braz, Dalaas, Wald, Klösterle, Nüziders, Feldkirch (Dompfarre), Feldkirch (Tosters), Feldkirch (Gisingen), Frastanz, Göfis, Düns, Raggal, Thüringen.

Quelle: Katholische Kirche Vorarlberg

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