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Tannberg bleibt ein „Touren-Paradies“

Über dem lifterschlossenen Skigebiet beginnt das Tourenparadies. Im Bild der Hang zum Wartherhorn-Sattel.
Über dem lifterschlossenen Skigebiet beginnt das Tourenparadies. Im Bild der Hang zum Wartherhorn-Sattel. ©stp
4. Vorarlberger Tourencup wurde mit dem traditionsreichen Tannberglauf abgeschlossen.

Warth. (stp) Seit knapp vier Monaten können Skifahrer bequem von Warth-Schröcken und Lech-Zürs die Skipisten der Tannbergregion befahren – ohne schweißtreibende Aufstiege in Kauf nehmen zu müssen. Das Jahrhundertprojekt des Auenfeldjets nimmt ihnen diese Mühe ab. Und trotzdem: die Region um Wartherhorn, Karhorn und Auenfelderhorn bleibt ein Paradies für Tourenfans. Das hat der Abschluss des 4. Vorarlberger Tourencups einmal mehr bestätigt. Dort, wo vor rund 120 Jahren der Warther Pfarrer Johann Müller als erster Tourengeher unterwegs war, den Skilauf an den Tannberg und Arlberg brachte, waren am Wochenende wieder die Tourenfreaks unterwegs, stürmten – entlang der Skilifte – ins freie Gelände oberhalb der Liftanlagen, spurten über unberührte Hänge – auch dort, wo am Fuße des Warther Horns vor 40 Jahren auf dem Hang am Wartherhorn-Sattel die österreichische Abfahrtsmeisterschaft gefahren wurde – genossen die Ruhe abseits der Skipisten und kamen über Saloberkopf und Simmel zum Ziel beim Hotel „Adler“ auf Hochkrumbach.

80 Jahre Tradition

Viele Jahrzehnte war der Tannberglauf ein Klassiker – eines der ältesten Skirennen des Landes. Aus dem Riesentorlauf, der zuletzt am Salober gefahren wurde, ist ein Tourenlauf geworden, der das gemeinsame Skigebiet von Warth und Schröcken einbezieht. Olympiasieger Hubert Strolz will die Veranstaltung gemeinsam mit seinem Nachfolger als Leiter der Skischule Warth, Mathias Fritz, und den Initiatoren des Tourencups Schritt für Schritt zu einem Klassiker machen. So wie die ganze Serie des Cups, die bei der vierten Auflage leider mit einer Absage (das Nachtspektakel in Schwarzenberg fiel dem Schneemangel zum Opfer) begonnen hat. Guntenlauf (vom Gütle auf das Hochälpele), der Bewerb am Pizol in der Schweiz, der Niederelauf in Andelsbuch und das Rennen in Gargellen gingen programmgemäß über die Bühne und zum Abschluss gab es traumhafte Bedingungen für den Tannberglauf.

Vorjahrssieger fehlten

Mit Alexander Hug aus Sargans, der im Vorjahr am Tannberg triumphiert hatte und Martina Feurle aus Dornbirn, die sich bei den Damen durchgesetzt hatte, fehlten leider die Stars aus dem Vorjahr. Während Alexander Hug schon vor dem letzten Bewerb als Gesamtsieger feststand, verspielte Feurle die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung und fiel in der Gesamtwertung hinter die Tagessiegerin Martina Senn aus Sevelen und die Tageszweite Silvia Stampfer aus Gargellen auf den dritten Rang zurück.

Überragender Tagessieger

Das Fehlen von Alexander Hug konnte die großartige Leistung von Daniel Zugg aus St. Gallenkirch nicht schmälern – und Hug, der sich Zugg schon vor zwei Wochen im Montafon geschlagen geben musste, hätte es auch am Hochtannberg nicht leicht gehabt, denn Zugg lief ein sensationelles Rennen und ließ den Dornbirner Johannes Graf mehr als sechseinhalb und den Bludescher Patrick Innerhofer mehr als siebeneinhalb Minuten hinter sich. Graf belegte auch in der Cup-Gesamtwertung den zweiten Platz vor dem Dornbirner Daniel Ratz (5. beim Tannberglauf). Innerhofer und Zugg spielten in der Gesamtwertung eine Rolle, da sie nur drei bzw. zwei Bewerbe absolviert hatten.

In den weiteren Klassen holten sich Adrian Seiß (Dornbirn) vor Jakob Kempf (Andelsbuch) bei der U15, Jakob Wessling (Allgäu) vor Paul Drexel (Dornbirn) –U 17, Lothar Natter (Mellau) vor Rainer Bachmann (Weiler) – Masters, Jahrgang 1969 und älter die Siege. Bei den Damen war Tessa Wötzel (Sevelen) vor Ramona Feurle (Dornbirn) – U 17, erfolgreich.

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