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Tangente: Noch kein "Game over" für Fly-Over

Die Abbauarbeiten des Provisoriums werden um eine Woche verschoben, weiß der ARBÖ. Gefahr und Verwirrung auf der Gürtelauffahrt

Die für kommendes Wochenende, 30.7. bis 1.8., geplanten Abbauarbeiten des Fly-Overs auf der A23, Südosttangente, im Bereich der St.Marxer Hochstraße, müssen auf nächstes Wochenende (Fr., 6.8. bis So., 8.8.) verschoben werden, weiß der ARBÖ-Informationsdienst. Die Reparaturarbeiten an den Brückentragwerken und Dehnungskonstruktionen sind doch zeitinensiver als zuvor angenommen. Am Wochenende vom 6. bis 8.8. wird dann neben dem Abbau auch der Aufbau in der Gegenrichtung, Fahrtrichtung Kagran, vorgenommen. Während des “fliegenden Wechsels” müssen Autofahrer mit Behinderungen und längeren Verzögerungen
rechnen, weil zeitweise nur ein Fahrstreifen befahrbar sein wird.

Die 227 Tonnen schwere Brückenkonstruktion (Fly-Over) hat den
Autofahrern in Wien zwar ein Verkehrschaos erspart, weil die
Tangente nicht zur Gänze gesperrt werden mußte. “Trotzdem stiftet
die notwendig gewordene Sperre der Gürtel-Auffahrtsrampe in
Fahrtrichtung Kagran einige Verwirrung bei den Autofahrern”, weiß
ein Sprecher des ARBÖ-Informationsdienstes zu berichten: “Nach
Passieren des Überkopfwegweisers im Bereich der Gürtelauffahrt
bleiben den Lenkern gerade einmal ein paar Sekunden, um sich in die
richtige Fahrtrichtung (A2 oder Kagran) einzureihen. So entstehen
oft Gefahrensituationen und Rückstauungen bis weit über den
Landstraßer Gürtel, weil viele nicht ortskundige Autolenker ein
Fahrspurwechsel-Manöver über einen mit Gummilaschen getrennten
Fahrbahnteiler wagen müssen.” (28.7.99)

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