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Tamer Cirit bleibt beim SSV VEG Dornbirn Schoren

Obwohl die WHA-Meisterschaft noch nicht ganz zu Ende ist (ausständig ist noch das letzte Spiel am 30. 4. 2011 zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Stockerau), stellt der SSV VEG Dornbirn Schoren den "neuen" Trainer des SSV VEG Dornbirn Schoren für die kommenden Saison 2011/12 vor: Tamer Cirit wird auch im kommenden Jahr Cheftrainer des WHA-Teams bzw. des U19-Teams.

Nach intensiven Gesprächen hat der Vorstand des SSV beschlossen, den Vertrag mit Tamer Cirit zu verlängern. Ausschlaggebend war unter anderem die Erfolgsbilanz, die Tamer Cirit seit der Übernahme des Chefpostens von Vorgänger Stefan Zumtobel Ende Dezember 2010 vorweisen kann. In den 10 Spielen unter seiner Führung konnten die Schorendamen sechs Partien gewinnen, zwei Spiele endeten unentschieden und lediglich zweimal mussten der SSV eine Niederlage (beide Male zu Hause gegen Kärnten (2.) und MGA (3.) hinnehmen.

Tamer Cirit war schon einmal WHA-Trainer beim SSV. Mitte der Saison 05/06 übernahm er das Amt von Hannes Mandl und war in den Saisonen 06/07 und 07/08 jeweils für das WHA-Team zuständig. Für den Ex-A1-Bregenz-Spieler somit ein „Déjà vu-Erlebnis“.

Der SSV sprach mit dem Neo-Coach über seine Pläne und Vorstellungen für die kommende Saison 2011/11:

Tamer, seit wann ist es fix, dass du das Amt des WHA-Trainers in der kommenden Saison übernimmst?

Tamer Cirit: Die Verhandlungen liefen schon länger, fixiert wurde der Vertrag allerdings erst vor drei Wochen. Der Vorstand und ich wollten mit der Bekanntgabe aber noch abwarten bis nach den beiden Auswärtsspielen gegen Fünfhaus und Eggenburg.

Du hast die Mannschaft Ende Dezember interimsmäßig übernommen. Wie sieht deine Bilanz mit dem WHA-Team in den knapp vier Monaten (10 Spiele) aus?

Tamer Cirit: Durchaus positiv. Die Mannschaft hat sich sportlich gut präsentiert, die Vorgaben gut umgesetzt und auch die entsprechenden Punkte geholt. Überzeugt hat mich vor allem die starke Mannschaftsleistung. So wie es ausschaut, werden wir am Ende der Saison Platz 5 (bei einem Ausrutscher von Hypo NÖ2 wäre sogar noch Platz 4 möglich) in der Tabelle einnehmen. Mit Hypo NÖ1 und Aufsteiger Kärnten waren heuer zwei sehr starke Mannschaften in der WHA vertreten. Dadurch war die Liga in dieser Saison wesentlich stärker als in den vergangenen Jahren.
Wir halten zur Zeit bei 25 Punkten. Unter der Voraussetzung, dass wir das letzte Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Stockerau gewinnen, kommen wir auf 27 Punkte. So viel Punkte hat der SSV VEG Dornbirn Schoren noch nie geholt.

Als SSV-Nachwuchsleiter hattest du seit Jahresbeginn die Mehrfachbelastung WHA, U19, U15 und warst auch noch für die U9 Mannschaften mitverantwortlich. Schaffst du das alles auch in der kommenden Saison?

Tamer Cirit: Nein – das würde auch keinen Sinn machen. Im SSV gibt es derzeit Umstrukturierungen. Vorgesehen ist ein neuer Jugendleiter, der für alle Nachwuchsmannschaften verantwortlich sein wird. Das heißt für mich, dass ich die Jugendarbeit abgebe und mich voll auf das WHA-Team und das U19-Team konzentriere. Außerdem steht mir mit Philipp Lunardon ein sehr engagierter Co-Trainer zur Verfügung. Zusammen mit Peter Härle, der wie schon in den vergangenen Jahren für das Konditionstraining zuständig ist, bilden wir ein bewährtes Trio, das sich hervorragend ergänzt.

Wie schaut die Zielsetzung für die kommende Saison aus?

Tamer Cirit: Ich setze auf jeden Fall vermehrt auf die eigenen Nachwuchsspielerinnen Vor allem aus dem heurigen U15-Team rücken einige ganz motivierte, talentierte Spielerinnen nach, die ich behutsam an die Anforderungen in der WHA aufbauen möchte. Wichtig wird sein, eine gute Mischung aus „alten Hasen“ und jungen, hungrigen Spielerinnen zu bekommen. Natürlich werden wir uns auch nach Spielerinnen umschauen, die wir auf bestimmten Positionen brauchen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Und von der Platzierung her?

Tamer Cirit: Dazu ist es momentan noch viel zu früh. Erst einmal müssen wir diese Saison zu Ende spielen. Dann wird man sehen, wer bleibt und wer dem SSV nicht mehr zur Verfügung steht. Außerdem hängt es natürlich auch ganz stark davon ab, welche neuen Spielerinnen der SSV verpflichten wird.

Was muss eine Handballspielerin mitbringen, damit sie in den Augen des „Cheftrainers“ auch würdig ist, dem WHA-Kader des SSV VEG Dornbirn Schoren anzugehören?

Tamer Cirit: In erster Linie muss die Einstellung zum „Handball-Leistungssport“ stimmen. Der Spielbetrieb in der WHA steht im Vordergrund. Handball ist ein Mannschaftssport, das heißt: jeder muss das Beste geben und zwar für das Team. Das Team steht im Vordergrund, erst dann die persönlichen Bedürfnisse. Dabei soll Handball natürlich auch Spaß machen. Eine meiner Hauptaufgaben sehe ich darin, mehr „Professionalität“ in die Köpfe der Spielerinnen zu bringen.

Gibt es neue Rahmenbedingungen in der kommenden Saison, um diese „Professionalität“ auch zu vermitteln?

Tamer Cirit: Wir haben im Verlauf dieser Saison angefangen, mit dem Vorarlberger Sportservice zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit werden wir in der kommenden Saison intensivieren. Dazu zählt z.B. eine medizinische Betreuung bei Verletzungen, sportmotorische Betreuung (Feldtests etc.) sowie vermehrte Nutzung der Einrichtungen (Kraftraum, Sauna, Regenerationsmaßnahmen).

Quelle: SSV Dornbirn Schoren

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