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"Tal steht geschlossen hinter Ausbau der Beschneiungsanlage"

Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant des Stand Montafon spricht sich für das Projekt aus.
Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant des Stand Montafon spricht sich für das Projekt aus. ©VOL.AT/Hofmeister
Stand Montafon, Montafon Tourismus, WIGE Montafon sowie die Standort-Gemeinden unterstützen Silvretta Montafon.
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Der Stand Montafon, Montafon Tourismus, WIGE Montafon und die Standort-Gemeinden bekräftigen ihre Unterstützung für das derzeit in Diskussion stehende Beschneiungsprojekt. “Das Tal steht geschlossen hinter dem Ausbau der Beschneiungsanlage”, verlautbaren sie via Aussendung. Bereits 2014 habe die Silvretta Montafon die Planung gestartet: Schon seit Projektbeginn fand ein reger Austausch mit den Gemeinden, Touristikern und Bürgern des Montafon statt. “Schneesicherheit ist die Voraussetzung für den Tourismus im Montafon und der Wintertourismus hat nur eine Zukunft, wenn wir Pisten beschneien können und Schnee schon zu Beginn der Saison garantieren können“, informiert Herbert Bitschnau, Standesrepräsentant des Stand Montafon und ergänzt: “Wer glaubt denn, dass die Silvretta Montafon ihre sommertouristischen Anliegen durch einen überdimensionierten Beschneiungsteich kaputt macht? Der See wird harmonisch in die Landschaft eingebettet, das zeigen Referenzprojekte in anderen Bundesländern.”

“Vom Ausschluss der Öffentlichkeit kann keine Rede sein”

Der Tschaggunser Bürgermeister führt weiter aus: “Und vom Ausschluss der Öffentlichkeit kann keine Rede sein: Ein Großteil der Talschaft steht hinter dem Projekt, das die Silvretta Montafon von Anfang an mit allen relevanten Abteilungen abgestimmt hat. Wir Bürgermeister bekannten uns schon vor Jahren zum Projekt – es hat nichts hinter verschlossenen Türen stattgefunden – ich verstehe die Aufregung nicht.“ Martin Netzer, Aufsichtsratsvorsitzender von Montafon Tourismus, erklärt: “Studien belegen: Die Schneesicherheit ist nach der Größe des Skigebiets der wichtigste Entscheidungsgrund der Gäste. Wir wollen, dass die Attraktivität des Montafon als Urlaubsdestination auch im Winter erhalten bleibt und Arbeitsplätze im Tal in Zukunft gesichert werden.“

“Wir leben vom Wintersport”

Netzer, zugleich auch Bürgermeister von Gaschurn, ergänzt: “Aus meiner Sicht verhält sich die Silvretta Montafon – wie für ein solches Projekt notwendig – umsichtig und im sachlichen Verfahren professionell.” Josef Lechthaler, Bürgermeister von St. Gallenkirch, klärt weiter über das Projekt in seiner Gemeinde auf: “Um Vermutungen entgegenzuwirken: Es ist schade, dass bereits falsche Assoziationen wie eine ‚Staumauer’ verbreitet werden. Der Beschneiungsteich wird sensibel als natürliche Wasserfläche in die Natur eingebettet. Hier wurden sämtliche Auflagefristen eingehalten und die Einsichtsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger waren jederzeit gegeben. Vom stillen Kämmerlein kann nicht die Rede sein.” Durch die Umsetzung würden 900 direkte Mitarbeiter der Silvretta Montafon sowie ein Vielfaches an indirekten Arbeitsplätzen wie in Hotellerie und Gastgewerbe, Baugewerbe, Handwerk, Handel und Zuliefererbetriebe gesichert. Auch die Montafoner Wirtschaft stehe hinter dem Projekt: “Der Ausbau der Beschneiung ist für uns eine Existenzsicherung. Ist die Schneesicherheit nicht gegeben, wirkt sich das sofort auf die Buchungslage aus”, so Christoph Tschohl, Hotel Montafoner Hof in Tschagguns. Harald Rudigier, Obmann der WIGE Montafon, geht sogar noch einen Schritt weiter:

“Dringende Notwendigkeit”

“Es ist die dringende Notwendigkeit da, die Beschneiungsanlagen auf den neuesten Stand zu bringen und auszubauen. Ich hoffe nur, dass es von der politischen Seite keinen Boykott gibt, den Ausbau der Beschneiung zu erschweren. Ich appelliere hier an die Politik: Wir im Montafon leben vom Wintersport und sind von der Abwanderung der Jugend, die einmal unsere Betriebe – in der Folge auch die Arbeitsplätze unserer Mitarbeiter – übernehmen sollen, betroffen.”

Kritik an Rauch

Der Geschäftsführer von Sport Harry fügt hinzu: “Herr Rauch stellt die Montafoner als ‚hinrissig’ dar, ich finde das ist von einem Landespolitiker untragbar. Wir Einheimischen wollen auch in einer intakten Natur leben und wir versuchen Natur und Wirtschaft zu vereinen. Es geht nicht um ein ‚Mehr’, sondern das was besteht zu festigen und zu optimieren.”

(Red.)

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