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Symposium zum Thema Sport und Sucht

Primar Reinhard Haller leitete das XVIII. Symposium des Suchtkrankenhauses Maria Ebene
Primar Reinhard Haller leitete das XVIII. Symposium des Suchtkrankenhauses Maria Ebene ©Bandi Koeck
Symposium im Suchtkrankenhaus

Frastanz. Das XVIII. Symposium der Stiftung Maria Ebene widmete sich vergangenen Freitag ganz dem Thema “Sport und Sucht” und lockte unzählige Interessierte aus dem umliegende In- und Ausland nach Frastanz.

Dass so viele Interessierte zum Symposium nach Maria Ebene pilgerten und der Mehrzwecksaal aus allen Nähten platzte und viele Besucher auf der Stiege oder stehend dem Programm folgten, lag sicherlich an den renommierten Vortragenden aber auch dem Status Quo, welches sich das alljährliche Symposium bei der Bevölkerung bereits gemacht hatte.

Stiftungspräsident Josef Fink und Landesrat Siegi Stemer sprachen bereits bei der Eröffnung die folgenden Themen wie Sportanorexie und -bulimie oder den trendigen Fitnesswahn an. Dann sprach noch Prim. Reinhard Haller begrüssende und einleitende Worte. Anschließend folgte eine interessante Abhandlung über “Doping im Profisport” vom Direktor des Mehrkampfmeetings Götzis, DI Konrad Lerch, welcher durch sein Referat das Publikum zum Nachdenken anregte und nicht nur fachlich top sondern auch philosophisch war. Er schaffte es immer wieder, für Lachsalven zu sorgen, und stellte sarkastische Fragen wie: “Ist etwas Viagra im Schlafzimmer kein Doping? Bestärkt, stimuliert oder beruhigt es nicht. Und wie handhabt es sich mit Schönheitsoperationen?” Fazit seiner Rede: Sport soll dazu dienen, sich selbst wieder mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen.

Der Leiter der Therapiestation Lukasfeld in Meiningen, OA Roland Wölfle, behandelte in seinem Vortrag das interessante Thema “Laufsport in der stationären Suchttherapie” und gab Einblicke in den Therapiealltag, Patientenmotivation und die Teilnahme sowie das Training am Halbmarathon in Bregenz vergangenes Jahr. Anschließend berichtete Univ.-Prof. Günter Amesberger, Leiter des Bereichs Sportpädagogik und Sportpsychologie der Universität Salzburg über das vielschichtige Thema von Sport und Sucht und erörterte ebensolches aus sportpsychologischer Perspektive.

Im Anschluss wurde zu einem reichhaltigen Buffet eingeladen.

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