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Symphonieorchester Vorarlberg: Erstes Abokonzert mit zwei Vorarlberger Solisten

Mit Heidrun Wirth-Metzler und Alex Ladstätter sind im Jänner 2013 zwei Solisten aus den eigenen Reihen des Symphonieorchesters Vorarlberg zu hören. (Copyright: Markus Gmeiner)
Mit Heidrun Wirth-Metzler und Alex Ladstätter sind im Jänner 2013 zwei Solisten aus den eigenen Reihen des Symphonieorchesters Vorarlberg zu hören. (Copyright: Markus Gmeiner) ©Markus Gmeiner
Mit Heidrun Wirth-Metzler und Alex Ladstätter sind bei den nächsten Abonnementkonzerten des Symphonieorchesters Vorarlberg im Jänner 2013 zwei junge Vorarlberger Musiker als Solisten zu hören. Dies ist der Auftakt des Abonnementzyklus Bregenzerwald.

Das Konzert leitet Gérard Korsten, Chefdirigent des Symphonieorchesters Vorarlberg. Der Vorverkauf für das Bregenzerwald-Abonnement startet ab sofort.

Jedes Orchester ist stolz darauf, dem Publikum unterschiedliche Solisten aus den eigenen Reihen präsentieren zu können. Auch beim Symphonieorchester Vorarlberg stellen Orchestermitglieder ihre solistischen Qualitäten immer wieder unter Beweis. Im Jänner 2013 tun dies die Fagottistin Heidrun Wirth-Metzler aus Andelsbuch und der Bregenzer Klarinettist Alex Ladstätter.

Von Britten bis Beethoven
Drei außergewöhnliche Werke bietet das Symphonieorchester Vorarlberg seinen Abonnenten im neuen Jahr: Das erste Stück „Variationen über ein Thema von Frank Bridge“ des Engländers Benjamin Britten wurde 1937 geschrieben. Britten war der bekannteste Schüler von Frank Bridge und hat ihm mit diesem Werk ein musikalisches Denkmal gesetzt.

Es folgt das Concertino für Klarinette, Fagott und Orchester von Richard Strauss. „Das Werk stellt hohe Ansprüche – nicht nur an die Solisten, sondern auch an die begleitenden Partner“, erklärt Michael Löbl, Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg. In dem wunderbar romantischen Duett-Concertino verkörpert die Klarinette (Alex Ladstätter) eine junge Prinzessin, während das Fagott (Heidrun Wirth-Metzler) einen Bären darstellt, der sich in einen schönen Prinzen verwandelt.

Beethovens Zweite Symphonie beschließt den Konzertabend. Ludwig van Beethoven arbeitete nicht durchgängig an der Symphonie und unterbrach seine Arbeit mehrfach. Das Stück stieß nach der Uraufführung im Jahr 1803 anfangs auf wenig Begeisterung, da man die weitere Entwicklung Beethovens noch nicht kannte. Heute weiß man, dass die Zweite Symphonie der folgenden Dritten (der „Eroica“) viel näher ist als der vorangegangenen Ersten Symphonie.

Mit den Schülern der Solobläser betritt nun bereits die nächste Generation des Symphonieorchesters Vorarlberg die Bühne: Die Bregenzerwälderin Heidrun Wirth-Metzler war Schülerin von Allen Smith und ist seit zwei Jahren Solofagottistin im Berner Symphonieorchester. Alex Ladstätter aus Bregenz hatte viele Jahre Unterricht bei Martin Schelling. Dirigiert werden die Konzerte von Gérard Korsten.

Programmhighlights Bregenzerwald
Die Konzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg im Bregenzerwald sind seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Vorarlberger Kulturlandschaft. Der Abonnementzyklus zeigt die starke regionale Bedeutung dieser Veranstaltungen im Bregenzerwald. Seit 2012 finden alle Konzerte im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg statt.

Eines der Highlights der Saison sind die Konzerte zu Ostern mit dem Titel „Das Jahr 1913“: Zum hundertjährigen Jubiläum der Uraufführung von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ werden der bekannte deutsche Schauspieler August Zirner und der Dirigent Alexander Drčar dem Publikum die revolutionäre Kraft dieses Werkes näherbringen. Aber auch das Konzert im Mai mit dem erst 17-jährigen Aaron Pilsan verspricht ein Höhepunkt zu werden. Der Dornbirner wird das virtuose erste Klavierkonzert von Felix Mendelssohn-Bartholdy spielen.

Im vierten und letzten Konzert des Abonnementzyklus Bregenzerwald im August 2013 sind Werke von Giacomo Puccini, Bohuslav Martinu und das zweite Violinkonzert von Mieczyslaw Weinberg zu hören.

Nähere Informationen: www.sov.at

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